19.04.2017

Führungskräfte nach Themen

Die Führung der Zukunft zeichnet sich weniger durch Anordnungen aus, sondern ergibt sich immer häufiger aus Verantwortlichkeiten innerhalb von Fachgebieten. Mitarbeiter, welche die nötige Kompetenz mit sich bringen, erhalten Führungsaufgaben. Die Führungsposition kann dabei auch temporär vergeben werden, zum Beispiel im Rahmen eines Projektes. Ist das Projekt beendet, kehrt die Person als Teammitglied in die Gruppe zurück. Wird für ein neues Projekt ein anderer Know how-Schwerpunkt benötigt, kann ein Teammitglied mit dieser Kompetenz zum Leader aufsteigen.

Virtuelle Teams entstehen

Durch zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten sind Team-Gefüge heute nicht mehr auf die Büroräume beschränkt. Home Office, verschiedene Standorte und flexible Arbeitszeitmodelle lassen virtuelle Teams entstehen. Führungskräfte müssen hier die gemeinsame Arbeit organisieren und den Austausch sichern. Dies kann über Teambuilding-Maßnahmen, kollaborative Tools oder als Gruppenaustausch auf Social Media-Plattformen geschehen.

Umgang mit Wissen wird entscheidend

Know how, Erfahrung und Mut, Dinge zu verändern, werden die Unternehmenskultur in Zukunft prägen. Wissen richtig einzusetzen und zugänglich zu machen, ist dabei das A und O. Des Weiteren dürfen Unternehmen keine Befürchtung haben zu scheitern. Aus Irrtümern oder Hindernissen während eines Projektes zu lernen und Optimierungen abzuleiten, wird den Erfolg ausmachen.

Flexible Arbeitgeber sind gefragt

Arbeitnehmer und Arbeitgeber profitieren beide von einer flexiblen Unternehmenskultur. Wenn Mitarbeiter sich einbringen können und Verantwortung tragen, zahlt sich das positiv auf die Produktivität und Motivation aus. Unternehmen tun gut daran, digitale Talente zu fördern und ihnen flexiblen Spielraum zu geben, um Ideen und Innovationen wachsen zu lassen.