07.11.2012

Auch vor Kliniken macht die digitale Business Transformation nicht Halt. Für Hausärzte gibt es bereits eine App, die das Screening zur Hautkrebsvorsorge deutlich vereinfacht. Auch Blutdruckmessgeräte, die sich über eine Schnittstelle mit dem Handy verbinden lassen, sind schon auf dem medizintechnischen Markt erhältlich. So können Ärzte ihre Patienten noch effektiver und schneller behandeln.

Manch einer mag denken, dass solche Apps und digitalen Geräte schlechter seien als das Original. Doch Stiftungen Warentest hat in Untersuchungen herausgefunden, dass die digitalen Neuheiten nicht schlechter sind als die herkömmlichen Instrumente. Zukünftig könnten Klinikärzte verstärkt mit Tablets ausgestattet werden, um im OP oder am Patientenbett noch schneller und zielgenauer Daten abrufen zu können. So könnten Röntgenbilder oder der OP-Plan mit nur einem Klick geöffnet werden.

Das Tablet als lebenswichtiges Gadget

In der Charité in Berlin testen Ärzte bereits, wie der Zugriff auf Röntgenbilder oder Laborinformationen mobil funktioniert und wo es noch Optimierungsbedarf gibt. Probleme kann es bei der Verbindung des Krankenhausinformationssystem mit den mobilen Geräten geben. Tablets und Smartphones gehen oftmals über das mobile Datennetz online, doch um Netzschwächen abzufangen, muss im Krankenhaus eine lückenlose WLAN-Verbindung garantiert sein, um die Arbeit mit digitalen Datenträgern möglich zu machen. Der Traum vieler Endgerätehersteller ginge mit der Nutzung mobiler Geräte in Krankenhäusern in Erfüllung: das Tablet als lebenswichtiges Gadget.