05.08.2019

Die Studie bestätigt, was in vielen Untersuchungen der letzten Monate deutlich geworden ist: im Vergleich zu anderen Ländern haben Unternehmen in Deutschland enorme Schwächen in Bezug auf die digitale Transformation, auch im Bereich Kommunikation und Marketing und das sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene. Die in der Studie  befragten 100 Marketing- und Media-Entscheider aus zehn werberelevanten Branchen nennen dabei vorrangig die Felder Mindset, Unternehmenskultur, Expertise der Mitarbeiter, Organisationsgrad und allgemeine Prozesse als Herausforderungen.

IT-Systeme und interne Kommunikation im Fokus

Als größte Schwachstelle im Rahmen der digitalen Transformation nennen 36 Prozent die unzureichende Anpassung der IT-Systeme. 30 Prozent beklagen fehlendes Verständnis im Unternehmen für die digitale Transformation im Allgemeinen. Für 28 Prozent fehlt ein bereichsübergreifendes Data Management. Nur 20 Prozent halten die Prozesse, Strukturen und das Handling von Daten in der Marketing-Abteilung für sehr produktiv.
Auch kritisch gesehen: die interne Kommunikation. 46 Prozent der Marketing-Entscheider  fehlt im Unternehmen die einheitliche Definition von fachbereichsübergreifenden Zielen. 36 Prozent empfinden das interne Knowledge-Management sowie Entscheidungskompetenzen als unzureichend.  

Digitalisierung von oben

Auch das ist schon aus vielen Untersuchungen bekannt: Die Befragten wollen die Durchsetzung der Digitalisierung auf höchster Unternehmensebene ansetzen. 42 Prozent sehen den Chef in der Pflicht, ein Digital Mindset in den Unternehmen zu initiieren und vorzuleben.
„Viele Unternehmen fühlen sich überrollt von der digitalen Transformation. Daher ist es wichtig, sich kompetente Partner zu suchen. Gute Digitalagenturen bieten als Innovationstreiber eine hohe Qualität und Flexibilität in der Delivery und strategische Beratung, die eine nachhaltige Geschäftsentwicklung für ihre Kunden ermöglicht“, so Marc Heydrich, Geschäftsführer TWT Interactive.