08.02.2019

Unternehmen verbinden mit der Digitalisierung mehr Chancen für neue Jobs als Risiken für deren Abbau. Der Mythos, dass die Digitalisierung zur massiven Vernichtung von Stellen beitrage, wird somit entkräftet. Zu diesem Ergebnis gelangt die Personalberatung Hays. Hays hat fast 870 Mitarbeiter im deutschsprachigen Raum online befragt. Geschäftsführer, HR-Führungskräfte, Fachbereichsleiter und Angestellte haben sich über die Beschäftigungseffekte der Digitalisierung geäußert.

Arbeitsinhalte bekommen einen neuen Fokus

Durch die Digitalisierung ändern sich die Schwerpunkte mancher Berufsbilder. Inhalte werden zunehmend online publiziert, geshoppt wird im Netz – klassischer Handel muss sich beispielsweise wandeln. Um die Mitarbeiter auf Kurs zu halten, sind Fortbildungen eines der wichtigsten HR-Instrumente. Mitarbeiter, darunter die Millennials, achten verstärkt auf Arbeitgeber, die ihnen Flexibilität und eine ausgewogene Work-Life-Balance bieten können. In Zeiten des mobilen Arbeitens und standortübergreifenden Austauschs, ist dies eine wichtige Komponente.

Die digitale Transformation wirkt sich laut der Studie positiv über alle Fachbereiche hinweg aus. In der IT wird die Zahl der Arbeitsplätze weiter wachsen. 54 Prozent gehen davon aus, dass sich hier positive Beschäftigungseffekte einstellen werden. Neue Berufsbilder sollen in der Entwicklung, IT und im Marketing entstehen.