11.07.2013

Über Google's „Communication Extensions“ erhalten AdWords-Kunden neue Möglichkeiten, E-Mail-Abonnenten zu gewinnen. Die AdWords-Anzeigen werden um ein Eingabefeld ergänzt, in das der Nutzer seine Daten eingibt. Google leitet die Anmeldungen an die Werbetreibenden weiter. Aktuell ist das Feature in der Beta-Phase nur für Konten mit Account-Manager verfügbar.

 

Was sind Communication Extensions?

Suchende und Werbende treten durch „Communication Extensions“ in direkten Kontakt. Potenzielle Kunden stoßen bei einer Google-Suchanfrage auf Ihre Ad. Wünscht der User eine Kontaktaufnahme oder weitere Angebote, trägt er seine E-Mail-Adresse in das passende Feld der Anzeige ein. Die Werbetreibenden erhalten im Anschluss ein Google Docs mit den gesammelten Adressen.

 

Prinzipiell stehen den Werbetreibenden diverse Button-Texte zur Auswahl – noch sind nicht alle davon auch in Deutschland verfügbar. Von “Get updates” über “Get offers” bis hin zu “Subscribe”: Individuell kann ein passender Call-to-Action ausgewählt werden. Allerdings können noch nicht alle AdWords-Treibenden die Funktion nutzen, da sich das Feature noch in der Beta-Phase befindet. Account-Manager erhalten bereits Zugriff auf die Beta.

Drei Gründe, warum Sie die Communication Extension Beta nutzen sollten:

1. ROI: Steigern Sie Ihren ROI für aktuelle Suchanzeigen durch die Erfassung neuer Kunden.

2. Adressgenerierung: Gewinnen Sie neue Abonnenten, wenn Suchende ihre E-Mail-Adresse angeben.

3. Ganz einfach: Wie alle Extensions, erhöht dieses Feature Ihre vorhandenen AdWords-Anzeigen.

 

Rechtliche Aspekte beachten

Trotzdem ist Vorsicht geboten, denn rechtliche Aspekte müssen beachtet werden. Natürlich können Sie die neu gewonnenen Adressen nicht einfach in Ihren Newsletter-Verteiler aufnehmen. Senden Sie auf jeden Fall eine Opt-In-Mail an die Nutzer, in der Sie zum Empfang Ihres Newsletters explizit auffordern. Erst wenn der Bestätigungslink angeklickt wurde, können Sie ruhigen Gewissens Newsletter an die neuen Empfänger schicken. Seitens Google wird nach dem Eintrag der E-Mail-Adresse zusätzlich eine umfangreiche Datenschutzerklärung geschickt, die sich als kleiner Tooltip öffnen lässt. Darin zu lesen: „Wenn Sie dieses Formular senden, wird Ihre E-Mail Adresse an den Werbetreibenden übermittelt.”

 

Fazit

„Communication Extensions“ ist als Online Marketing-Tool geeignet, um die Aufmerksamkeit der Suchenden auf die eignen Anzeigen zu lenken. Entscheidend ist allerdings, den User richtig abzuholen und sein Interesse zu wecken. Kommen Sie dabei stets der Rechtslage nach! Wir beraten Sie gerne über Ihre Möglichkeiten mit „Communication Extensions”. Sprechen Sie uns hier an.