06.08.2012

Nutzer treffen Entscheidungen in Bruchteilen von Sekunden. Diese bestimmen über Verweildauer, Marken-Impact und Conversion Rate. Während Sie aber Ihren qualitativ hochwertigen Content noch kontinuierlich optimieren, hat der Nutzer Ihre Seite schon wieder verlassen. Grund dafür: Die visuelle Erscheinung Ihres Designs lässt Ihre Webseite beispielsweise ungewollt unseriös erscheinen. 

Denn nicht nur der Content entscheidet über Erfolg oder Missgunst, sondern auch der Design-Aspekt. Wenn Content king ist, dann ist Design mindestens Queen. Welche die häufigstens Fehler im Webdesign sind, lesen Sie im Folgenden.

 

  • Lange Ladezeiten Jede Sekunde zählt, besonders für Nutzer, ob via stationärem PC oder mobilem Device. Aufwendige oder inkonsequent umgesetzte Webseiten belasten die ohnehin ungeduldigen Nutzer. Die Folge: Sie treiben Nutzer in die Arme der Wettbewerber.
  • Kleine Darstellung Ihr Content bewegt sich auf qualitativ hochwertigem Niveau? Ihre Schriftart lässt sich in etwa so formulieren: Klein, kleiner, unlesbar? Hinzu finden sich auf nahezu jeder Seite Texte, die in der Form ein Buch füllen könnten? Auch die Berücksichtigung des Zeilenabstands spielt bei der leserfreundlichen Darstellung eine entscheidende Rolle.
  • Überladenes Corporate Webdesign Die konsequente Darstellung von Look and Feel macht Ihr Unternehmen oder Ihre Marke erlebbar und projeziert einen positiven Marken-Impact. Nicht aber, wenn Sie 20 verschiedene Farben vermischen. Zur Inspiration stehen etliche Seiten bereit, wie etwa COLOURlovers (http://www.colourlovers.com/).
  • Werbebanner Im Internet sehen sich Nutzer nahezu überall mit Werbung in unterschiedlichsten Ausprägungen konfrontiert. Daraus resultiert durch übermäßigen Einsatz eine förmliche Überreizung. Besonders blinkende Eyecatcher oder Pop-Ups lassen Webseiten-Besucher frustrieren und führen kaum zum angestrebten Response.
  • Unzureichende Suchfunktion Um Ihren wertigen Content für alle Nutzer zugänglich zu gestalten, bedarf es einer optimierten Suchfunktion. Denn, wenn Nutzer Ihre Inhalte nicht finden können, hat die Mühe nichts genutzt.
  • Navigation Eine nachvollziehbare Navigation führt Nutzer und leitet Sie im besten Fall zu gewünschten Produkten bis hin zum Abschluss eines Bestellvorgangs. Was aber, wenn Nutzern vor lauter Boxen das Wesentliche entgeht? Sie verlassen entweder Ihre Seite oder kämpfen sich frustriert bis zu dem Punkt, der Sie eigentlich erst veranlasst hat, auf die Webseite zu kommen.
  • Nach dem Relaunch ist vor dem Relaunch Um letztendlich wirklich etwaige Fehler im Webdesign identifizieren zu können, helfen meist Webcontrolling-Tools. Durch das Generieren von Heatmaps wird beispielsweise deutlich, wo Nutzer am häufigsten Klicken. Handelt es sich dabei um einen Bereich ohne Interaktion, sollten Sie diesen wohlmöglich überdenken.

Fazit

Fehler sind dazu da, um aus ihnen zu lernen, also: Lernen Sie. Viele Fehler können bereits durch minimale Veränderungen ausgemerzt werden. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass hierfür eine ansprechende Ästhetik auch im Einklang mit dem restlichen Content stehen sollte. Versetzen Sie sich in die Rolle des Nutzers und erkennen Sie sein visuelles Verständnis und minimieren Sie die Herausforderung so, dass das Ziel greifbar bleibt.