06.03.2018

Ziel der DSGVO sollen eine Vereinheitlichung der rechtlichen Situation der EU-Bürger und die Stärkung der individuellen Rechte erzeugen. Sie legt fest, welche Daten als personenbezogen zu werten sind und welche Form der Einwilligung des Nutzers jeweils vorliegen muss, damit sie zu Marketingzwecken genutzt werden dürfen.

Achten Sie auf Pseudonymisierung

Personenbezogen sind Daten laut DSGVO, wenn sie direkt oder indirekt Rückschlüsse auf eine Person zulassen, beispielsweise über Name, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer. Marketingtreibende sollten immer Verschlüsselungstechniken heranziehen, die für eine sicherere Datenverarbeitung sorgen. Durch technische und organisatorische Prozesse wird so eine Pseudonymisierung gewährleistet, die von der der DSVGO ausdrücklich empfohlen wird.

Wichtige Online-Marketing-Tools unter Bedingungen erlaubt

Im Online-Marketing können unter bestimmten Auflagen technische Identifikatoren wie Cookie IDs und gehashte Email-Adressen genutzt werden, um personalisierte Werbebotschaften zu kommunizieren. Dazu muss entweder eine wirksame Einwilligung des Nutzers vorliegen, beispielsweise in Form eines expliziten Opt-In. Oder ein legitimes Interesse zur Datennutzung liegt vor, das wäre der Fall, wenn die Daten für direkte Marketingzwecke verwendet werden und die Interessen der Betroffenen gewahrt bleiben.

Was sind die wichtigsten Schritte?

  • Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Nutzer in der Kommunikation informiert werden, welche Daten zu welchen Zwecken verwendet werden
  • Achten Sie darauf, dass auch alle Partner und Dienstleister DSGVO-konform arbeiten und entsprechend dokumentieren können
  • Lassen Sie sich nicht zu stark von der allgemeinen Hektik anstecken, eventuell sind nur kleine Schritte notwendig, vor allem wenn Sie bis dato datenschutzkonform gearbeitet haben