25.10.2013

Früher war alles einfacher. Ein Newsletter wurde am PC oder Laptop gelesen, eine andere Wahl gab es nicht. Heute kann man nicht genau wissen, mit welchem Device und an welchem Ort der Empfänger seinen Newsletter öffnet. Mit dem Tablet im Zug, mit dem Smartphone im Büro oder mit dem Laptop auf der Couch – Unternehmen müssen für alle Eventualitäten gerüstet sein. Die zunehmende Verbreitung von mobilen Endgeräten stellt das Direktmarketing durch E-Mail Newsletter vor neue Herausforderungen.

 

E-Mail ist nicht tot

Manch Branchenprofi behauptete beim Aufkommen von Mobile und Social Media Marketing die „E-Mail ist tot”. Ganz so schlimm ist es nicht gekommen, doch es stimmt, dass sich das E-Mail-Marketing Änderungen unterworfen sieht, um mit anderen interaktiven Kanälen Schritt zu halten. Es ist sogar ein steigender Trend im Abruf von Mails auf mobilen Endgeräten zu verzeichnen. Inhalte und die Darstellung müssen stimmen, um den Leser auf den mobilen Geräten richtig zu erreichen.

 

Bei der Verwendung von Flash-Elementen können Fehler bei der Öffnung auftreten, da Flash mit Apple nicht kompatibel ist – mit Android jedoch schon. E-Mail Marketingverantwortliche sind also einer komplexen Problemlage gegenüber gestellt. Nur Text-Mail zu versenden ist jedoch nicht die Lösung. Hier fehlen wichtige Interaktions-Möglichkeiten zur Social-Media-Integration, Bilder, nutzerindividualisierte Darstellung und Inhalte.

Fluide Layouts bringen Sie voran

Um Newsletter für mobile und Desktop-Geräte zu gestalten, sollte ein Mail-CMS verwendet werden, das zwei Versionen unterstützt. Solche Softwares, wie beispielsweise die Lösung von Inxmail, stellen aus den Modulen des Desktop-Newsletters eine Mobile-Version her. Die Größe der Bilder werden heruntergerechnet und bei einem Klick über ein Mobilgerät öffnet sich automatisch die mobiloptimierte Version des Newsletters.

 

Zu den größten Herausforderungen einer mobilfreundlichen Darstellung gehören verschiedene Betriebssysteme, E-Mail-Clients oder Browser. Die E-Mail-Usability ist ein wichtiges Stichwort. Hier sollten die Anzeigbarkeit von Bildern und Klickbarkeit von Links sowie grundsätzliche Anzeigefähigkeiten optimal umgesetzt werden. Um diese Aspekte möglichst leistungsfähig zu gestalten, eignet sich das fluide Mail-Design.

 

E-Mails mit fluidem Design bestehen aus mehreren Bestandteilen wie reinem Text, Html und Bilder. Beim „Slicing” wird die Mail in verschiedene Abschnitte zerlegt, werden die Bilder nicht geladen, funktioniert der Text. Fluide Layouts passen sich der Bildschirmgröße an, indem keine fixen Breiten- und Höhenangaben verwendet werden sondern Prozent-Angaben, wodurch sich das Layout im Verhältnis anpasst. So ist eine optimale Darstellung der Inhalte auf einem möglichst breiten Spektrum an Geräten zu gewährleistet. Oft kommen Newsletter im Multipart-Design zerteilt beim Leser an, weil Filterprogramme die Bilder ausblenden oder das Layout nicht für mobile Geräte optimiert ist.

 

 

6 Tipps zur Planung und Gestaltung Ihres Newsletters:

Planen Sie E-Mail-Marketing in Ihre Unternehmensprozesse ein: Gut geplant ist halb gewonnen. Ihr Newsletter sollte im gesamten Unternehmensprozess integriert werden. So muss bereits bei der Entwicklung des Corporate Design der Newsletter im Hinterkopf behalten werden. Beim Entwurf des Logos muss beachtet werden, dass es auch bei starker Verkleinerung im Newsletter noch erkennbar ist.

 

Nutzen Sie fluides Design: Dynamische Designs ist die Grundlage für den Newsletter der Zukunft. Dadurch können Grafiken und Layouts auch auf verschieden großen Displays problemlos angezeigt werden. Bilder passen sich an das Display an, wenn das Gerät zur Seite gekippt wird. Fluides Design sorgt auch dafür, dass die Mail noch ansprechend aussieht, wenn die Bilder gar nicht geladen werden.

 

Teilen Sie: Soziale Teilbarkeit sorgt für größere Reichweiten Ihres Newsletters. Das Teilen oder Liken ganzer Newsletter ist allerdings zu grob gefasst. Der Leser sollte die Chance haben, nur einzelne Teilbereiche und Artikel weiterzuempfehlen. Der Empfänger kann z.B. über Gutscheine zum Teilen animiert werden. Auch hier gilt, dass alle Aspekte Hand in Hand greifen: Nur bei guter Darstellung wird der Leser den Newsletter auch teilen. Mit Social Media können Nutzer erreicht werden, die den Newsletter gar nicht abonniert haben. So können Sie das gesamte Potenzial optimal ausschöpfen.

 

Passen Sie Ihre Inhalte individuell an die Empfänger an: Durch den Einsatz von zugeschnittenen Inhalten und Angeboten erhöhen Sie deutlich die Conversionsrate und Kundenbindung. Diese können beispielsweise auf persönlichen Wunschlisten, Lieblingsprodukten und Vorlieben des Kunden basieren. Mit guter E-Mail-Marketing Software, wie z.B. von Inxmail, kann auch das Klickverhalten einzelner Empfänger nachvollzogen werden, sodass sie zukünftig nur noch Inhalte zugeschickt bekommen, die ihm relevanten Inhalt bieten.

 

Nutzen Sie die richtigen Elemente: Halten Sie Texte möglichst kurz und wählen Sie Elemente, die auf allen Geräten erkennbar sind. Verzichten Sie auf Flash und nutzen Sie GIF-Dateien. Bauen Sie größere Call-to-action-Buttons und Bedienelemente ein, sodass Ihr Newsletter auch für Touchscreens geeignet ist. Greifen Sie schon in der Betreffzeile die wichtigsten Inhalte auf. Fügen Sie Telefonnummer so ein, dass Sie per Touchscreen wählbar sind. Die Nummer sollte nicht durch Bindestriche getrennt sein, da sie sonst nicht ausgelesen wird. Über Call-Buttons mit verlinkten Rufnummern kann der Nutze mit nur einem Klick eine Bestellung aufgeben oder einen Servicemitarbeiter ansprechen. Sie können Buttons einbauen, die den Leser direkt zum nächsten Shop in ihrer Nähe führen.

 

Kontrollieren Sie: E-Mail-Marketing Softwares machen es möglich, das Leseverhalten der Newsletterabonnementen zu tracken Machen Sie sich diese Funktion zunutze und überprüfen Sie, wer eine Mail geöffnet hat. Diese Informationen helfen Ihnen zur Optimierung Ihres Newsletters.

 

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