10.10.2019

10 Mailings pro Monat 

2018 haben Unternehmen durchschnittlich 10 Mailings pro Monat versendet. Dabei variiert die Versandfrequenz jedoch stark in Abhängigkeit von der Zielgruppe und Branche. So platziert sich der Fashion-Bereich mit 60 Mailings weitaus über dem Durchschnitt. Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen versenden 9 Mails. In der Chemie & Pharmaindustrie sind es rund 7, in der allgemeinen Gesundheits- und Medizinbranche nur 3. Die Finanzbranche sendet 5 Mails, ebenso wie die IT-Branche. In der Fertigungsindustrie erhalten die Leser zweimal Post und das Schlusslicht bildet Marketing mit 1 bis 2 Newslettern pro Monat. 

An die B2B-Zielgruppe wurden rund 5 Mailings monatlich versendet, im B2C waren es dreimal so viele. Bei Letzteren haben saisonale Events wie Weihnachten und Ostern die Versandfrequenz bestärkt. Hingegen zeigen sich im B2B auffällig viele Mailings zwischen März und Mai – also vor dem DSGVO-Stichtag.

Beliebtester Versandzeitpunkt: Donnerstagvormittag

Die meisten Mailings wurden donnerstags versendet, am häufigsten zwischen 9 und 12 Uhr. Über ein Drittel aller Versendungen fand in diesem kurzen Zeitraum statt. Doch ist das wirklich der ideale Versandzeitpunkt? „Finden Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihren Newsletter durch Testen heraus. Berücksichtigen Sie hierbei auch die Ergebnisse der Website-Analysen“, rät Manuel Hammes, Teamleiter Data & Analytics bei TWT Interactive

Mehr als jeder vierte Empfänger öffnet Newsletter

Eine hohe Öffnungsrate dient insbesondere als Indikator für eine ansprechend formulierte Betreffzeile. Diese sollte prägnant und kurz formuliert sein – höchstens 30 Zeichen. Andernfalls wird sie gerade bei mobilen Geräten abgeschnitten. “Genauso wichtig sind aber auch die Bekanntheit des Absenders sowie relevante Inhalte von früheren Versendungen. Wissen die Leser, dass sie wertvolle Inhalte erhalten, sind sie motivierter die Mail zu öffnen”, erklärt Hammes. 

Insgesamt wurden mehr als ein Viertel (26,7 Prozent) aller versendeten E-Mails in 2018 von den Empfängern geöffnet, sowohl im B2B als auch im B2C. Besonders hohe Öffnungsraten (über 38 Prozent) konnten die Versender in der Versicherungsbranche erzielen. Mailings an B2B-Empfänger, die samstags und sonntags zwischen 0 und 3 Uhr versendet wurden, waren besonders erfolgreich (63 Prozent Öffnungsrate). Ähnlich sieht es im B2C aus, wobei hier der Sonntag eher vergleichsweise schlecht abschneidet (24,4 Prozent). 

Wussten Sie, dass das Wetter Einfluss auf den Erfolg von B2C-Newslettern hat? Bei hohen Temperaturen bleibt die Öffnungsrate niedrig (im August 1 Prozent unter dem Jahresdurchschnitt). Bei B2B-Empfänger zeigen sich in diesem Fall kaum Abhängigkeiten vom Versandzeitpunkt. Das A und O für eine hohe Öffnungsrate ist die Pflege des Verteilers. Kleine Verteiler mit bis zu 100 Empfängern wurden doppelt so oft geöffnet wie Mailings an über 10.000 Empfänger. 

Ein durchgehendes Handlungsziel erhöht die Klickrate

Die Klickrate lag im Durchschnitt bei 3,3 Prozent. Da nachts nur sehr wenige Business-Mails versendet werden, war die Klickrate bei versendeten Mailings zwischen 0 und 3 Uhr doppelt so erfolgreich (6,9 Prozent). Mit Privatpersonen ist die Kommunikation samstags zwischen 12 Uhr und 15 Uhr am erfolgreichsten, Klickrate 5,6 Prozent. 

“Wichtig ist, dass jedes Mailing ein durchgehendes Handlungsziel fokussiert. Platzieren Sie die wichtigsten Call-to-Actions oben im sichtbaren Bereich und testen Sie verschiedene Varianten, etwa mit kontrastreichen Farben oder kreativen Aufforderungen”, empfiehlt Hammes. Zudem gilt: Je kleiner der Verteiler, desto höher die Klickrate. 

Eine niedrige Bouncerate spricht für qualitativen Verteiler

Die Pflege und stetige Aktualisierung des Verteilers sowie ein sauberes Double-Opt zeigten Wirkung: Die durchschnittliche Bouncerate aller Mailings lag bei nur 0,5 Prozent. Diese ist generell aufgrund der Fluktuation in Unternehmen bei B2B-Mailings fast viermal so hoch wie im B2C und wurde insbesondere im dritten Quartal nochmal deutlich reduziert (DSGVO).

Responsive Design für eine optimale Darstellung 

Während B2C- Empfänger Mails primär über mobile Geräte öffnen und lesen (52,3 Prozent), bevorzugen B2B-Leser weiterhin den Desktop (52,3 Prozent). Die meisten B2B-Kunden nutzen Outlook als Client, B2C-Kunden konsumieren Inhalte am häufigsten via Apple-Geräte.Überprüfen Sie, welche E-Mail-Clients Ihre Leser einsetzen. So können Sie sicherstellen, dass Ihre Mailings korrekt dargestellt werden und den Lesegewohnheiten entsprechen.

 

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Kostenloser Download der kompletten Studie.


*Datenbasis: Für die Studie wurden Milliarden anonymisierte E-Mails aus mehr als 150.000 versendeten Mailings ausgewertet. Alle E-Mails wurden mit Inxmail Professional im Jahr 2018 versendet.