20.05.2015

E-Mail-Marketing ist ein zentraler Baustein zur Leadgenerierung. Die Gewinnung neuer Leads steht und fällt jedoch mit der Landingpage, auf die der Newsletter verweist. Eine optimale Landingpage, die den Charakter einer Microsite hat, kann die Conversionrate rasch verdoppeln. Die folgende Checkliste gibt 10 konkrete Tipps, worauf bei der Erstellung einer Landeseite zu achten ist.

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  1. Ziel definieren: Was wollen Sie mit der Landingpage bezwecken? Sollen Nutzer ein Produkt kaufen oder sich für ein Event anmelden? Wichtig ist: Definieren Sie nur ein Ziel und vermeiden somit eine Überfrachtung der Seite.
  2. Zielgruppengerechter Aufbau: Um die eigene Zielgruppe zu erreichen, muss die Landingpage dementsprechend aufbereitet sein. Inhalte und Bildsprache sind daher auf die Zielgruppe anzupassen. Sollten Sie mehrere Zielgruppen ansprechen, macht es Sinn pro Nutzergruppe jeweils eine Seite anzulegen.
  3. Abonnenten abholen: Ein Empfänger wird eine Landingpage erst besuchen, wenn er neugierig auf den Inhalt ist oder weiß, dass ihm Mehrwert geboten wird. Über einen ansprechenden Teaser-Text oder ein Banner lässt sich Neugierde wecken. E-Mail-Marketer sollten dabei stets sagen, was den User auf der Landingpage erwartet, zum Beispiel “jetzt downloaden”, “Angebot sichern” oder “vorab registrieren”.
  4. Erwartungen erfüllen: Dieser Punkt zählt zu den wichtigsten bei der Gestaltung einer Landeseite. Werden die Erwartungen des Nutzers nach dem Teaser nicht erfüllt, bringt keine noch so schöne Landingpage den gewünschten Erfolg. Haben Sie zum Beispiel einen Download angekündigt, muss dieser auch benutzerfreundlich und direkt auffindbar positioniert sein. Fängt der User an zu suchen, wird er die Landingpage schneller verlassen, als er sie aufgerufen hat. Genauso verhält es sich bei Bestellaktionen. Binden Sie einen großen Button ein, über den die Kunden das Angebot anfordern können.
  5. Wiedererkennungswert sicher stellen: Abonnenten sollten nach dem Klick aus dem Newsletter direkt erkennen, dass sie sich auf der richtigen Seite befinden. Eine Landingpage im eigenen Corporate Design ist daher das A und O. Auf die Seite gehört stets das Firmenlogo. Headlines und Text sollten der Schriftart und -größe des Newsletters entsprechen.
  6. Content steht im Fokus: Eine Landingpage bietet Zusatzinformationen oder bereitet ein spezielles Produkt gesondert auf. Hier greift das Motto: Content is King. Vermeiden Sie Ablenkungen oder zu viele gestalterische Elemente. Der Inhalt steht stets im Mittelpunkt. Binden Sie Bilder oder Zusatz-Elemente wie ein Produktvideo nur ein, wenn sie wirklichen Nutzwert bieten.
  7. Klaren Call-to-Action setzen: Das Ziel einer Landingpage ist die Ausführung einer Handlung. Rufen Sie dies bei Ihrer Zielgruppe in Erinnerung und drücken den Call-to-Action mit einem starkem Texting aus. Worte wir “reservieren” oder “anfordern” wirken zum Beispiel aktivierend.
  8. Vertrauen aufbauen: Gibt es Gütesiegel oder Zertifikate, die das Angebot untermauern? Binden Sie diese Referenzen auf der Seite ein, um Vertrauen beim Kunden aufzubauen. Eine weitere Option ist die Einbindung von Kundenstimmen. Diese untermauern zum Beispiel die Produktqualität oder einen Service.
  9. Kommunikation wahren: Nachdem der Nutzer die gewünschte Conversion getätigt hat, sollte die Kommunikation mit dem Kunden hoch gehalten werden. Informieren Sie den User auch nach dem Download oder Kauf über individuelle Angebote.
  10. Testen und optimieren: Um das Optimum aus Ihrem E-Mail-Marketing sowie der Landingpage herauszuholen, sollten Marketer vor allem eins tun: testen. Stellen Sie zum Beispiel verschiedene Versionen der Seite auf den Prüftstand oder Texte und Bilder. Wichtig ist, dass nur ein Element beim A/B-Testing überprüft wird. So erhalten Sie wichtige Erkenntnisse, welcher Aufbau die höchste Conversion Rate erzielt.
  11.  

Das sollten Sie auf einer Landingpage vermeiden

Textwüsten, zu viele Farben, blinkende Buttons oder defekte Verlinkungen: Bei der Gestaltung einer Landingpage kann man auch vieles falsch machen. Zu den No-Gos zählen:

     

  • Verlinkungen auf die Startseite: Verweisen Sie nie direkt auf die Startseite ihres Web-Auftritts. Wenn ein konkreter Inhalt beworben wird, sollte der Nutzer auch genau diesen vorfinden.
  • Textwüsten: Die Internetnutzer besitzen eine äußerst kurze Aufmerksamkeitsspanne und geringe Frustrationstoleranz auf. Vermeiden Sie daher Textwüsten auf der Landingpage. Muss sich der Nutzer zunächst durch einen ellenlangen Text kämpfen, bevor das gewünschte Produkt oder der angebotene Services erscheint, wird er die Seite rasch verlassen.
  • Komplizierte Struktur: Eine Landeseite sollte so benutzerfreundlich und einfach wie möglich gestaltet sein. Unnötige Spielereien oder Verschachtelungen sind daher zu vermeiden. Sobald der Nutzer anfängt zu stöbern, besteht die Gefahr, dass er sich in der Fülle an Informationen verliert.
  • Langsame Ladezeit: Der Tod einer Landingpage ist eine langsame Ladezeit. Internetnutzer schließen eine Website bereits nach wenigen Sekunden, wenn diese nicht lädt. Eine schnelle Ladezeit ist daher das A und O. Reduzieren Sie dazu Bilder und Videos.
  • Keine Mobile-Optimierung: In Zeiten von Smartphone und Tablet ist die Mobilfähigkeit der Landingpage Pflicht. Die Seite sollte daher auf allen gängigen Endgeräten aufrufbar sein.
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Die Verknüpfung von E-Mail-Marketing und einer überzeugenden Landingpage ist sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich ein strategischer Erfolgsfaktor. Wir beraten Sie gern.