22.09.2011

"E-Mail wurde totgesagt aufgrund von Mobile und Social Media Marketing"

Zwei Drittel der Unternehmen nutzen lediglich die Basiselemente des E-Mail Marketings, wie Aufbau, Design und Frequenz, um den Erfolg ihres Newsletters zu optimieren. Die Zukunft des E-Mail Marketings liegt jedoch in der personalisierten One-to-One Kommunikation und dem damit verbundenen dynamischen Content.

 

Um das Potential der verschiedenen Phasen im Kundenlebenszyklus gezielt auszuschöpfen, dienen Lifecycle Managment und Behavioural Marketing zur Identifikation kundenrelevanter Informationen und Angebote. Dazu sind detaillierte Daten des Kunden notwendig, die sich aus verschiedenen Kanälen speisen lassen (Stichwort: Webanalytics sowie Business Intellicence Daten). Es gilt diese vor allem ins Ecosystem des Unternehmens zu integrieren. Die Anforderung an die Unternehmen: Mehr Daten, mehr Geschwindigkeit, mehr Datenüberschneidung.

Best Practices:

 

Grattan:

Das Fashionlabel verschickt automatisierte, personalisierte Trigger-Mails an Warenkorbabbrecher. In der E-Mail erhält der User einen  Hinweis auf das hinterlegte Produkt und Produktalternativen.

 

Erfolg: 30-40% Steigerung der Conversion

 

Olaf Reizen:

Der niederländische Reiseveranstalter wertet Webseitenbewegungen und ehemalige Reisebuchungen von Kunden aus und schickt auf  ihrer Basis z. B. eine personalisierte Angebotsmail mit den Reisezielen und möglichen Alternativen, die der Kunde im letzten Jahr um diese Zeit gebucht hat.

 

Erfolg: Steigerung der Öffnungsrate um 100%

 

Argos :

Der Retailer aus Großbritannien baut seinen Newsletter bewusst kundenspezifisch auf. Anstelle eines gewöhnlichem Headers präsentiert Argos das „Hero Produkt“, das auf Basis der letzten Produktsuche oder Käufe des Kunden ermittelt wurde. Dies führt zu einer Steigerung der Conversion um 30%. Darunter werden in den Kategorien Sidebar Promotion, Content Hauptteil und Dynamischer Banner die Angebote und Informationen ausgespielt, die sich auf das Surfverhalten, die Kaufhistorie und die Profildaten des Kunden beziehen. 

Zuletzt gilt es eine Synergie zwischen Social Media und E-Mail Marketing zu schaffen. Modelle können etwa sein: Social to E-Mail oder Facebook to Subscribe.