29.07.2015

Über die E-Mail können Marken und Unternehmen in direkten Kontakt mit den eigenen Kunden treten. Vor allem die persönliche Ansprache ist eine Stärke des Dialogmarketing-Instruments. Via Newsletter lassen sich Abonnenten beispielsweise über Produktneuheiten, Angebote oder Branchen-News informieren. So vielfältig wie die Themen, sind auch Ihre Empfänger. Nicht jede Zielgruppe interessiert sich für dieselben Inhalte. E-Mail-Marketeer müssen daher Relevanz für verschiedene Lesergruppen erzeugen. Wie das gelingt, erfahren Sie hier.

Was versteht man unter einer Segmentierung?

Bei der Segmentierung teilen E-Mail-Marketeer ihre Zielgruppe nach Kriterien ein. Durch dieses Clustern entstehen Empfängergruppen, die jeweils ähnliche Interessen und Informationswünsche aufweisen. Die Größe der Zielgruppen kann durch die heutigen modernen E-Mail-Versandsysteme individuell eingerichtet werden. Das Clustering sollte anhand des Klickverhaltens der Kunden erfolgen. Haben Sie zum Beispiel Leser, die sich verstärkt für Produktneuheiten interessieren, können Sie dieser Empfängergruppe gezielt aktuelle Highlights aus Ihrem Sortiment per E-Mail zukommen lassen. Generell lassen sich Zielgruppen auch nach Geschlecht, Alter und Postleitzahl definieren.

So generieren Sie Mehrwerte

Massen-Mailings gehören der Vergangenheit an und werden durch personalisierte E-Mailings ersetzt. Die E-Mail sollte daher im Idealfall auf die Wünsche und Interessen der Zielgruppe abgestimmt sein und direkten Mehrwert bieten. In Newsletter-Versandsystemen wie Inxmail Professional lassen sich anhand von Filterkriterien Zielgruppen aus dem Empfängerkreis bilden. Über Attribute wie Alter, Anrede, Geschlecht oder Klickverhalten können Sie ein Cluster erstellen und Empfängergruppen mit relevanten Informationen versorgen. Je höher die Relevanz für die Abonnenten, desto besser werden Öffnungs- und Klickrate des Newsletters ausfallen.

Best Practice

Wie Inhalte zielgruppengerecht aufbereitet werden, zeigt das Best Practice der Marke o.b von Johnson & Johnson. Mädchen erhalten auf der Website zum Beispiel gänzlich andere Informationen als Frauen. Sobald die Userin auf die Website gelangt, kann sie ihrem Alter entsprechende Informationen abrufen. Ob Tipps für Mütter, deren Töchter in die Pubertät kommen, oder nützliches Wissen zu den Wechseljahren geben der weiblichen Zielgruppe das Gefühl verstanden zu werden. Dies spiegelt sich auch in den Online-Newslettern wider. Zu Kampagnen werden gezielt Mailings mit zielgruppenspezifischen Inhalten versendet.

Die Vorteile der Zielgruppensegmentierung:

  • deutlich höhere Öffnungsrate
  • geringere Abmelderate
  • personalisierte Ansprache
  • Inhalte überzeugen durch Relevanz

Diese Unterteilungen sind sinnvoll

  • Vorname: Trigger-Mails zum Namenstag
  • Adresse/Wohnort: Lokale Tipps z.B. Gastronomie
  • Geburtsdatum: Trigger-Mails mit Glückwünschen oder einem Rabatt-Angebot
  • Gender: Passende Inhalte oder Angebote aus dem Sortiment für Männer und Frauen
  • uvm.

Wer die Interessen seiner Abonnenten kennt, kann Inhalte zielgerichteter und relevanter platzieren. Ziel ist es, interessenspezifische E-Mails zu erstellen und an die passenden Empfänger zu versenden. Wir unterstützen Sie bei dieser Art der Personalisierung im E-Mail-Marketing.