08.01.2014

Online-Shopper suchen nicht nur nach den günstigsten oder hochwertigsten Produkten, sondern erwarten, dass der Shop sie unterhält und zusätzliche Informationen rund um die Marke für sie bereit hält. Die ideale eCommerce-Website 2014 informiert, schafft Mehrwert und begeistert. In unserem Beitrag beleuchten wir die Entwicklung der virtuellen Einkaufsoase und geben Tipps, wie Online-Händler ihren Shop gestalten können.

Online-Shops sind schon lange keine reinen Handelsplattformen mehr. Diese Aussage treffen die Web Content Management-Experten der Firma e-Spirit. Content Shopping lautet hier das Zauberwort der Stunde. Hinter diesem Begriff verbirgt sich folgendes Prinzip: Shops müssen ihre Kunden inspirieren und konkreten Nutzwert bieten. Produkte und Services schlicht zu bewerben und mit dem ein oder anderen Produktbild zu versehen, reicht nicht mehr aus. 2014 steht der eCommerce im Zeichen von Innovation, Infotainment und virtuellen Markenwelten.

http://www.youtube.com/watch?v=bTeMtCE-pRQ 

Über Storytelling Produkte verkaufen

Eine durchdachte Content Marketing-Strategie bildet die Basis für unterhaltsame und informative Online-Shops. Emotionen, Humor und journalistisch aufbereitete Texte sind der moderne Weg des Abverkaufs. Für Online-Händler bedeutet dies konkret:

 

  • Sie müssen Ihre Zielgruppe so gut wie noch nie kennen. Stellen Sie sich die Frage, welche Inhalte und Informationen Ihre Kunden von Ihnen lesen wollen. Wo liegen Ihre eigenen Stärken?
  • Seien Sie offen für neue technologische und technische Trends. Die Verbraucher kennen sich unglaublich gut mit neuen Geräten und deren Möglichkeiten aus.
  • Sprechen Sie Ihre Online-Nutzer persönlich an. Heben Sie die Vorteile des stationären Handels ins Web und bieten auch hier eine beratende Funktion. Passende Produktvorschläge, Stylingtipps oder ein Geschenkeratgeber sind mögliche Features.

Suggestive Marketing-Maßnahmen wie Gewinnspiele oder permanente Rabatte sind auf Dauer kontraproduktiv und treiben den Anbieter in den Ruin. Online-Händler müssen es schaffen, magazinartige Beiträge zu bieten, die erst auf den zweiten Blick mit einem Produkt aus dem Shop in Verbindung stehen.

 

Online-Shops bedienen sich am Journalismus

Das Hochglanzmagazin auf meinem eigenen Web-Auftritt? Immer mehr Online-Händler gehen diesen Weg und verbinden journalistische Elemente mit ihrem Web-Shop. Vor allem in den Bereichen Mode, Lebensmittel und Kosmetik findet diese Entwicklung Anklang. Das Sortiment wird mit einer passenden Storyline untermalt, so dass Hintergrundberichte zur Entwicklung des Produktes, Rezepte oder Schminktipps für den Abend auf die Konsumenten warten. Die Verweildauer auf dem Shop wird erhöht und nebenbei ziehen Sie den Kunden in Ihre Markenwelt.

Das folgende Best Practice zeigt, wie ein Online-Shop sowohl bei der Gestaltung als auch beim Inhalt einer Modezeitschrift ähnelt.

Auf der Website des Online-Händlers für Luxusmode Net-a-Porter werden Artikel in Zusammenhänge gebracht und über einzelne Geschichten verkauft. Das Prinzip des Content Shoppings wird hier stringent umgesetzt. Und auch umgekehrt hat es der Händler geschafft: Ab Februar 2014 gibt es das erste, eigene Modemagazin namens “Porter”. Zusätzlich bietet der Händler eine Magazin-App für das iPad an und unterhält so auch seine mobilen Kunden mit wertvollen Inhalten.

 

Fazit: Inhalte rücken in den Fokus

Shop-Betreiber müssen ihr kommerzielles Angebot inhaltlich aufwerten, denn nur so lassen sich die “informationshungrigen” Kunden von heute gezielter erreichen. In Zukunft werden die Grenzen zwischen Web-Shop und Magazin zunehmend verschwimmen. Das sieht auch Jörn Bodemann, CEO von e-Spirit so: „Unternehmen, die dem Wettbewerb in den kommenden Jahren voraus sein möchten und Kunden noch durchdachter an die eigenen Produkte, die eigene Marke heranführen wollen, sollten neben den technischen Aspekten und Werkzeugen auch die Inhalte in den Fokus rücken und dem Verbraucher eine gelungene Mischung aus Einkaufs- und Informationserlebnis bieten.”