04.05.2015

Activity-Tracker und Gesundheits-Apps machen es möglich: Jeder dritte Smartphone-Nutzer würde seine Daten an die Krankenkasse weiterleiten. Insbesondere ältere Menschen sehen dies als Chance die eigene Versorgung zu verbessern.

Die steigende Zahl der Apps im Gesundheits- und Fitnessbereich sowie immer bessere Hardware, lassen eine Zukunft in der Ärzte und Krankenkassen ihre Patienten in Echtzeit untersuchen in greifbare Nähe rücken. Etwas mehr als jeder dritte Smartphone-Nutzer (37 Prozent) kann sich vorstellen die gesammelten Daten an die eigene Krankenkasse weiterzuleiten. Im Alter 65+ sind es mit 47 Prozent sogar die Hälfte.

Was haben die Nutzer davon?

„Die Daten können helfen, Patienten individuell zu informieren und zu beraten und sie medizinisch besser zu versorgen. Das sehen gerade ältere Menschen als Chance“, kommentiert  Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des BITKOM, die Studie.

Die Motive hinter der Datenweitergabe sind zahlreich, viele erhoffen sich dadurch jedoch vorrangig Einsparungen bei den Krankenkassenbeiträgen. 19 Prozent der Befragten fordern deutliche Versicherungs-Rabatte, während sich 10 Prozent eine Prämie für ihre Daten wünschen. Nur 7 Prozent der Smartphone-Nutzer würden ihre persönlichen Daten ohne Gegenleistung weitergeben.

Alle Angaben wurden im Zuge einer repräsentativen Umfrage, welche die Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris Umfrageforschung im Auftrag des BITKOM durchgeführt hat, erhoben. Es wurden insgesamt 1279 Personen ab 14 Jahren befragt.

(Quelle: e-health-com.eu)