07.12.2017

Michael, womit startet Deine Woche?

Michael: Ich schaue in meine Boards, das heißt ich prüfe den Status der mir zugewiesenen Tickets. Damit kann ich mich auf die tägliche Stand-up Besprechung mit meinem Team vorbereiten oder vorab schon mal Rückfragen des Kunden klären. Eine agile Wochenplanung wird bei uns groß geschrieben. In der Softwareentwicklung muss ich flexibel sein und auf Kundenänderungen eingehen können. Der Status der jeweiligen Projektphasen wird in der Woche innerhalb des Teams besprochen. 

Wie sieht ein "typischer Arbeitstag" bei Dir aus?

Michael: Nachdem ich die ersten Tickets erledigt habe, schnappe ich mir die größte Herausforderung. Dabei kommt es oft zu Rücksprachen mit der Kreation oder einer Abstimmung mit einem Backendler, um optimale Lösungswege bei der Entwicklung zu finden. Im Tagesgeschäft fällt ansonsten noch die Unterstützung von Azubis und neuen TWT Entwicklern an, die ich gerne als Mentor begleite. 

Mit welchen Technologien arbeitest du?

Michael: Ich arbeite mit dem sogenannten semantischen HTML und mache alle Inhalte, die wir bei TWT auszeichnen, Usern zugänglich. Dabei ist mir die Accessibility äußerst wichtig. Ein Teil meiner Arbeit besteht darin, dass sich auch blinde User auf einer Website zurechtfinden können. Zudem arbeite ich am Styling CSS. Das kann man sich wie eine Puzzle vorstellen, daher ist Erfahrung hier sehr wichtig. Wenn ich mit Javascript arbeite, bringe ich mein Know how als Entwickler ein. In den letzten Jahren hat sich hier ein hohes Maß an Tiefe entwickelt. Von kleinen bis komplexen Szenarien programmiere ich mit Javascript eigenverantwortlich und schreibe möglichst plain JavaScript. Ansonsten nutzen wir Webpack als Bundler und Jest als Test-Framework. Der Einsatz der Technologie hängt auch von der Aufgabenstellung ab.

Was unterscheidet eigentlich einen Frontendler von einem Backendler?

Michael: Backendler bedienen die Service Technologie. Das heißt in einem E-Commerce Shop System sorgt ein Backendler dafür, dass alle Funktionalitäten wie der Checkout funktionieren. Frontendler sind Designer und Programmierer gleichermaßen. Ich muss als Frontendler ein Auge für Ästhethik haben. Usability ist dabei ein großes Stichwort. Als Frontendler bin ich also für alles zuständig, was der User sieht und bedienen kann, während der Backendler sicherstellt, dass die Daten richtig aufbereitet werden und alle relevanten Prozesse durchlaufen.

Was begeistert Dich am meisten an Deinem Job?

Michael: Die Vielfalt! Im Unterschied zu der Produktentwicklung gibt es bei der Arbeit an Projekten immer wieder neue Herausforderungen und die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen Technologien zu beschäftigen. So bleibt man auf dem Laufenden, was Innovationen im Bereich der Entwicklung angeht und es kommt nie Langeweile auf.

Was war Dein bisher spannendstes Erlebnis bei TWT?

Michael: Das nächste Projekt ist für mich immer das Spannendste. Da ich dort das zuvor Gelernte einbringen kann. 

Welche Eigenschaften sollte ein Frontend Developer mitbringen?

Michael: Eine gesunde Kombination aus ganzheitlichem Denken und Liebe zum Detail. Die Neugierde ist dabei sehr wichtig. Nur so kann man sich weiterentwickeln und neue Technologie-Trends erschließen. 

Und welchen Job hättest Du, wenn Du nicht Frontend Developer bei TWT wärst?

Michael: Tatsächlich Dschungel-Doktor. Als Kind habe ich so viele Bücher über die Wildnis gelesen, dass ich dort als Arzt helfen wollte. Da das Ganze doch nicht so ungefährlich ist, habe ich mich in Richtung Produktions-Ingenieur orientiert. Durch meine Ausbildung zum Mediengestalter habe ich dann schließlich die Digitalbranche für mich entdeckt. Hier kann ich das Beste aus beiden Welten kombinieren: Ich bin sicher vor gefährlichen Tieren, habe aber trotzdem jeden Tag mit spannenden neuen Entdeckungen zu tun und kann unseren Kunden helfen, das Optimum aus ihren Online Shops herauszuholen.