16.03.2018

Ulrike, womit startet Dein Tag?

Ulrike: In den Tag starte ich in der Regel mit einem Austausch mit meinen Kollegen, um so auch über das aktuelle Projektgeschäft im Team auf dem Laufenden zu bleiben. Und um natürlich von Neuheiten und Learnings aus meinem Alltag zu berichten. Voneinander lernen und Erfahrungen zu teilen, ist in unserem Beruf sehr wichtig. Danach starte ich dann mit den aktuellsten Mails und den Updates zu meinen Projekten in den Tag.

Wie sieht ein "typischer Arbeitstag" bei Dir aus?

Ulrike: Den typischen Ablauf gibt es nicht. 50 Prozent meines Arbeitstages sind mit internen Abstimmungen zu Projekten gefüllt. In Briefings stimme ich mich mit dem Projektteam ab, koordiniere Projektaufgaben und überprüfe gemeinsam mit dem Team den Fortschritt und halte die nächsten Schritte im Überblick. Über das Projektmanagement Tool Jira werden die einzelnen Aufgaben pro Kompetenzbereich tagesaktuell durch mich eingestellt, verwaltet und zur Bearbeitung dem Projektteam jeweils zugewiesen. Meine Aufgabe ist es u.a. abschließend auch die Qualitätssicherung durchzuführen, um dann den Kunden das Ergebnis bereitzustellen. Ohne die finale Kontrolle durch den Projektmanager geht nichts an den Kunden. Neben dem operativen Projektgeschäft zählt natürlich auch das Projektcontrolling zu meinen Tagesaufgaben, welches unter anderem die monatliche Abrechnung und das interne Reporting an das Team beinhaltet.

Was begeistert Dich am meisten an Deinem Job?

Ulrike: Definitiv die Arbeit mit meinem Team. Angefangen von der Ausarbeitung einer neuen Idee bis hin zur Umsetzung dieser. Gemeinsam kreativ sein, eigene Ideen umsetzen und aktiv konzeptionell mitarbeiten zu dürfen – das erfreut mich immer wieder aufs Neue. Darüber hinaus ist es für mich immer wieder eine sehr wertvolle Erfahrung, diese entwickelten Ideen und Lösungsansätze dem Kunden präsentieren zu dürfen und damit einen deutlichen Mehrwert in den alltäglichen Prozessen und der Steigerung der Profitabilität des Kunden beziehungsweise seiner umgesetzten Projekte zu ermöglichen. Den Kunden dann noch ganzheitlich strategisch zu beraten, ist der für mich zu erreichende Idealzustand. All diese Faktoren sind für mich wichtig und begeistern mich an meinem Job als Projektmanager.

Was war Dein bisher spannendstes Erlebnis bei TWT Interactive?

Ulrike: Das war in jedem Fall mein erstes Projekt mit dem Kunden Merck. Bei der Awareness Kampagne haben wir ein internes Kommunikationsprojekt umgesetzt, welche im Vergleich zu meinen bisherigen Projekten nicht nur Online- sondern auch Offline-Kanäle mit integriert und eine internationale Zielgruppe angesprochen hat. Die Besonderheit lag dann nicht nur zum Beispiel darin, die Offline Promotion weltweit zu steuern und zu versenden, sondern vor allem darin ein Projektteam aus circa 16 Experten seitens TWT zu leiten und auf der Kundenseite ebenfalls mehrere fachliche Ansprechpartner zu koordinieren und das Großprojekt in einem klar definierten Projektzeitraum von knapp 4 Monaten zu realisieren.
Nicht nur der Kunde ist sehr zufrieden, sondern vor allem auch das Projektteam.

Welche Eigenschaften sollte ein Projektmanager mitbringen?

Ulrike: Viele! Vor allem aber sollte er kommunikativ sein, offen, strukturiert arbeiten können und Empathie gegenüber seinen Kunden und Kollegen zeigen. Ganz besonders wichtig ist für einen Projektmanager, das große Ganze im Blick zu haben und stets lösungsorientiert zu denken sobald ein kleiner Stolperstein auf dem Weg zum Ziel auftaucht. Die Bereitschaft sich technisches Verständnis anzueignen und sich für Konzeption begeistern zu können, ist ebenfalls eine Eigenschaft, die einen Projektmanager auszeichnet.

Und welchen Job hättest Du, wenn Du nicht Projektmanagerin wärst?

Ulrike: Wahrscheinlich Eventmanagerin. Was wohl an meinem Faible fürs Planen und Organisieren liegt. Als Jugendliche wollte ich jedoch unbedingt meine Zukunft der Archäologie widmen, aber mein Interesse für Pharaonen und verborgene Ausgrabungsstätten zu finden, ließ dann doch mit Ende der Schulzeit nach.