12.02.2014

Die Google Search Appliance Version 7.2 ist da und zahlreiche Anwender der Suchtechnologie sind gespannt, was das Upgrade zu bieten hat. Welche neuen Features bringt die Version 7.2 mit und was müssen Sie als Kunde beachten? Wir haben die wichtigsten Entwicklungen für Sie zusammengefasst.

Google arbeitet permanent an der Weiterentwicklung seiner Enterprise-Search Lösung, so dass die neueste Softwareversion 7.2 der Google Search Appliance ebenfalls mit zahlreichen Updates ausgestattet wurde. Im folgenden finden Sie einen kompakten Überblick zu den Funktionen und Optimierungen.

http://www.youtube.com/watch?v=mg9mhtfwZuE 

 

Adminoberfläche

Das Design wirkt moderner, frischer und wurde an Googles Standarddesign angepasst. Die einzelnen Menüpunkte sind sinnvoll strukturiert. Zusätzlich finden die Nutzer neue Punkte schneller und einfacher, da eine Suche für den Schnellzugriff integriert wurde. 

 

Struktur der Adminoberfläche

Die Menüpunkte der GSA 7.2 haben treffendere Namen erhalten als in der Vorgängerversion. Während einige Punkte aufgeteilt wurden, wurden andere zusammengefasst oder gänzlich neu strukturiert. Seit Einführung der GSA im Jahr 2002 ist die Menü-Struktur stets gleichgeblieben – bis heute. Durch eine Suche erhält man einen Schnellzugriff auf alle Menüpunkte, so werden die Menüpunkte auch in der neuen Struktur schnell gefunden.

 

Ergebnisse sortieren

Ergebnisse können nach Metadaten sortiert werden. Diese Funktion lohnt sich vor allem für Shops, denn die Google Search Appliance sortiert nun nach Preis, Datum sowie jeden beliebigen Metadatenfeld, wie es oft für Onlineshops benötigt wird. Bisher war lediglich eine Sortierung nach Relevanz und Datum möglich.

 

Erweiterte Entity Recognition

Vorschau der Entity Recognition

Bisher konnten man die extrahierten Entities erst nach einer Neuindizierung der Dokumente im Index erkennen, was eine Entwicklung von regulären Ausdrücken erschwert hat. In der Version 7.2 der Google Search Appliance hat man nun die Möglichkeit eine Vorschau-Funktion der Entity Recognition zu nutzen, die in einem beliebigen Dokument die gefundenen Entities farblich hervorhebt und so Tests bereits vor der Indizierung erlaubt.

Regular-Expression-Grouping

Bislang war es nur möglich, die gesamte Rückgabe eines regulären Ausdrucks als Entity zu verwenden. Nun können auch einzelne Bestandteile des regulären Ausdrucks als Entitiy verwendet werden.

Match against

In der neuen Version kann entschieden werden, ob man die Entities aus dem Inhalt eines Dokuments, aus der URL, oder beidem, extrahieren möchte. So lassen sich Entities aus der URL extrahieren, ohne dass diese vom Inhalt der Seite verwässert werden.

 

Wildcard-Suche

Die Suche über die Wildcard-Zeichen ? und * wird ab sofort unterstützt. Die Wildcard-Suchen können auf Volltext oder Metatags angewendet werden.

 

Trusted Applications

Mit dieser Funktion kann die Google Search Appliance komfortabel im Portalkontext eingebunden werden. Die Benutzerauthentifizierung im Portal gilt gleichzeitig auch für die Google Search Appliance-Suchen, so dass eine weitere Authentifizierung entfällt.

 

Neuer Versions-Manager

Der Versions-Manager erhält ebenfalls ein modernes Aussehen. Zudem steht eine optimierte Live-Prüfung des Update-Verlaufs bereit. Die Support-Features sind nun im Versions-Manager zu finden, so dass kein Zugriff auf das Backend notwendig ist, falls zum Beispiel ein Problem beim Update besteht.

 

Sprachverbesserungen

Die GSA Softwareversion 7.2 beinhaltet zwei Optimierungen hinsichtlich der Sprachverbesserung:

1. Verbesserung der Spracherkennung

2. Verbesserung der Wortstammbildung (Autos = Auto)

 

Onboard Gruppenauflösung

Bisher war die Google Search Appliance auf externe Komponeten angewiesen, wenn die Gruppen eines Benutzers ermittelt werden mussten. In einigen Szenarien ist dadurch eine Abhängigkeit entstanden, die durch die neue Onboard Gruppenauflösung aufgebrochen werden kann. Gruppenzugehörigkeiten können nun periodisch an die Google Search Appliance übertragen werden und werden auf dieser gespeichert. Eine Gruppenauflösung erfolgt dann rein intern und hat keine Abhängigkeit mehr zu externen Systemen. Dies steigert nicht nur die Geschwindigkeit der Suche, sondern erhöht die Verfügbarkeit der Gesamtlösung.

 

Hypertext Transfer Protocol (HTTP POST)

Bei komplexen Filtern kann die URL-Zeichen-Begrenzung durch ein Hypertext-Übertragungsprotokoll umgangen werden. So sind komplexere Filterszenarien möglich. Bisher konnten Suchanfragen nur per HTTP GET aufgerufen werden und unterlagen damit, in komplexen Umgebungen, der Beschränkung in der URL-Länge. Durch die Möglichkeit, die Suchanfrage auch per HTTP Post abzusetzen, umgehen Sie diese Limitierung.

Updaten auch Sie auf die Version 7.2 und profitieren von den exklusiven Features der Google Search Appliance. Kommen Sie gerne auf uns zu, wir unterstützen Sie bei der Durchführung der Updates.