08.05.2013

Facebook, XING und Twitter haben das Bewusstsein für soziale Anwendungen geschärft. Den Begriff Wiki kennt man nicht nur von Wikipedia, sondern auch Unternehmen integrieren diese Funktion im Wissensmanagement. Social Software aktiviert Ihre Mitarbeiter und bietet zahlreiche Vorteile für eine moderne Kundenbindung. Was sich hinter dem Konzept Enterprise 2.0 verbirgt und was Unternehmen beachten müssen, zeigen wir hier auf.

 

Social Software – Warum?

Social Software ist speziell auf Firmen ausgerichtet und verfolgt dabei ein essentielles Ziel: Die schnelle und sichere Vernetzung von Informationen und Menschen. Die Zusammenarbeit wird so unter Mitarbeitern erleichtert und die Produktivität gefördert. Die aktuelle Studie „The business of social business: What works and how it´s done” belegt, dass viele Unternehmen gewillt sind, Enterprise 2.0 fest in die bestehenden Unternehmensprozesse zu integrieren. 62 Prozent planen die Ausgaben für Social Software in den nächsten drei Jahren zu intensivieren.

 

Zur Social Software gehören u.a. folgende Features:

  • Über Wikis können Mitarbeiter Wissen mit anderen Kollegen teilen
  • Blogs und Foren können sich auf interne und externe Prozesse beziehen. Z. B. können Kunden oder Geschäftspartner dort ihr Feedback geben oder sich mit Ihnen über innovative Geschäftsideen austauschen
  • Im Teamroom können sich Mitarbeiter über Projekte austauschen und dort kollaborativ zusammenarbeiten. Zeitraubende Meetings lassen sich so einsparen
  • Das Personenverzeichnis liefert eine Übersicht über alle Mitarbeiter im Unternehmen. So können Ansprechpartner und Experten identifiziert werden
  • Kommentieren, Bewerten und Tagging fördert den Ideenaustausch, Diskussionen und das direkte Feedback
  • Instant Messaging ermöglicht eine Erreichbarkeit unabhängig vom Ort und schnelle Antworten

Die Bestandteile von Social Software:

 

 

Vorbereitung, Implementierung und Etablierung

Enterprise 2.0 stellt hohe Anforderungen bei der Integration in bestehende Technologien  und vor allem an das Community-Management einer Organisation. Die Einführung von Social Software bedingt eine Veränderung der Unternehmenskultur und der technischen Infrastruktur.

Der Erfolg von Social Software im Unternehmen ist dabei unter anderem davon abhängig, ob die richtige Technik für den Zweck verwendet wird und wie die Technik eingeführt wird. Drei Schlagworte sind nach dem aktuellen BVDW Whitepaper „Enterprise 2.0” bei der Business-Transformation kennzeichnend: Vorbereitung, Implementierung und Etablierung.

 

  • Vorbereitung: Die Entwicklung einer Enterprise 2.0-Strategie ist die wichtigste Phase. Der „Need for Change” muss klar werden. Die wichtigsten Entscheider wählen auf Basis der Strategie die passende Software aus.
  • Implementierung: Nach der technisch korrekten Umsetzung konzentriert sich das Entscheider-Team auf das Testen der Plattform und deren Umsetzbarkeit. Durch diese Usecases kann direktes Feedback zur Social Software gegeben werden, um bereits vor der Etablierung notwendige Optimierungen durchzuführen.
  • Etablierung: Die alles entscheidende und langwierigste Phase ist die Etablierung. Das Projektteam sorgt dafür, dass die Plattform „adaptiert” wird. Das Change Management steht nun im Vordergrund. Professionelles Community-Management führt zur Animierung der Nutzer. Erst durch die Verlagerung in die unmittelbare Firmenumgebung entfaltet Social Software die Effizienzsteigerung.

Alle Vorteile von Social Software im Überblick:

  • Kommunikation und Zusammenarbeit in Teams wird gefördert und verbessert
  • Arbeitsprozesse beschleunigen sich
  • Kunden, Partner und Kollegen vernetzen sich, auch über Standorte und Zeitzonen hinweg
  • Die Menschen im Unternehmen stehen im Fokus
  • Der Arbeitnehmer erhält mehr Selbstständigkeit durch die Social Features
  • Wissen wird transparent und für alle zugänglich
  • Jeder kann Informationen erstellen und teilen

Confluence: TWT Intranet 2.0

Das TWT Intranet samt Projektwikis wurde über die  Social Software Confluence erstellt. Der kollaborative Ansatz bei der Arbeit an Inhalten, ob Texte oder Grafiken, bis zur Kommentar-Funktion fördern dabei das gemeinsame Arbeiten. Die Änderungen an einem Dokument lassen sich in der Versionsverwaltung ansehen und zwischen verschiedenen Versionen vergleichen. Jeder TWTler hat die Möglichkeit, selbst seine „Sites of Interest” festzulegen. Weiteren Vorteile durch Confluence:

 

  • Usability-optimierter Editor für ein reibungsloses Arbeiten
  • Entlastung des E-Mail Verkehrs: Alle Confluence-Updates lassen sich über eine einzige E-Mail pro Tag gebündelt lesen
  • Verstärktes Teamdenken
  • Kommunikationswerkzeug für alle Mitarbeiter

 

 

Fazit:

Der zukünftige Erfolg eines Unternehmens hängt u.a. von einer partizipativen Unternehmenskultur ab. Wissensmanagement und ein transparenter Informationsfluss unter den Mitarbeitern und Kunden wird durch Enterprise 2.0 erreicht. Wir verhelfen Ihnen zu diesem Erfolg. Sprechen Sie unsere Experten direkt hier an.