15.11.2016

Jeden Tag werden auf Instagram Millionen von Fotos und Videos hochgeladen, Stories gedreht, unzählige Likes vergeben und Hashtags gesetzt. Ob Fashion-Liebhaber, Globetrotter oder Lifestyle-Blogger: Instagram ist das digitale Wohnzimmer für alle, die sich über eine hochwertige Bildwelt ausdrücken. Dass die Plattform Marken im Sturm erobert, verwundert nicht, denn vor allem Produktwelten lassen sich visuell gekonnt bei der Zielgruppe platzieren. 

Das macht Instagram so attraktiv für Unternehmen:

  • Enorm große Reichweite
  • Hohe aktive Nutzerzahl (monatlich interagieren über 400 Millionen Instagramer mit der Plattform)
  • Starkes Storytelling Medium
  • Form des Kundendialogs
  • Werbeoptionen & Business Account

Hashtags als Kapital

Auf Instagram dreht sich alles um Hashtags. Über das Rautezeichen werden Bilder gesucht und Postings aufgefunden. Für Marken ist es wichtig, vorab die relevanten Hashtags zu scannen, zu denen die eigenen Inhalte aufgefunden werden sollen. Unter #agenturleben und #agencylife finden sich zahlreiche Bilder, die Eindrücke vom Arbeiten in einer Agentur vermitteln. Zudem gibt es spezifische Instagram-Hashtags, welche die Reichweite erhöhen. Dazu zählen unter anderem #instagood #instamood #pictureoftheday. Je häufiger ein Hashtag genutzt wird, desto größer wird die Community. Jede Marke sollte zudem über einen Branded Hashtag verfügen. Dieser Hashtag – wie zum Beispiel #twtinteractive – wird speziell für einen Account kreiert. Über den Branded Hashtag wird Kontext erstellt, Nutzer können gezielt danach suchen und Ihre Mitarbeiter können darunter Postings veröffentlichen. Maximal sind 30 Hashtags pro Bild erlaubt. Hashtags sind das Kapital auf Instagram; nur strategisch eingesetzt, erzielen sie die maximale Reichweite. 

Kommunikation mit den Nutzern

Um die Potenziale von Instagram vollumfassend zu nutzen, ist die Interaktion mit den Usern unerlässlich. Nutzer, die Hashtags zu Ihrem Produkt verwenden, sind Gold wert. Treten Sie in Kontakt mit den Usern, kommentieren oder fragen die Nutzer, ob Sie das Bild teilen dürfen. Diese Strategie verfolgt beispielsweise Airbnb. Die Markengeschichte wird als Sharing Community gestärkt. Das Unternehmen teilt regelmäßig Bilder von Usern, die diese in Airbnb Locations aufgenommen und gepostet haben. Airbnb scannt die Beiträge unter dem Hashtag #airbnb und fragt die Nutzer explizit nach dem Urheberrecht und ob das Bild auf dem Unternehmensaccount geteilt werden kann. 99 Prozent der Inhalte werden aus User Generated Content erzielt. 

Storytelling Medium

Geschichten erzählen gelingt nicht mehr nur über Snapchat – die beliebten Stories lassen sich mittlerweile auch bei Instagram drehen. Die Fotos und Videos lassen sich als Slideshow zusammenstellen und sind für 24 Stunden sichtbar. Auf die Bilder können beispielsweise Emojis oder Textelemente gesetzt werden. Sechs Filter stehen zur Verschönerung bereit. Jede Story lässt sich speichern und nochmal im Instagram-Account posten. Ihre gedrehten Stories erscheinen ganz oben in der Leiste mit Profilbild des Accounts.Das neueste Update beinhaltet das Posten von Stories via Boomerang. Kurze Videosequenzen laufen in Dauerschleife vor- und rückwärts. Neu sind ebenfalls weiterführende Links. Ein Food-Blogger könnte so beispielsweise auf das neueste Rezept auf seiner Website verweisen. Mit Hilfe von @Mentions lassen sich andere User direkt in die Story einbinden. 

Instagram Business Accounts

Instagram hat dieses Jahr die Business Accounts eingeführt. Diese erleichtern Marketers die Arbeit ungemein. Die Business Profile weisen einen “Kontakt-Button” auf, der mit drei verschiedenen Informationen hinterlegt werden kann: die Adresse, E-Mail und Telefonnummer des Unternehmens. Zudem können Nutzer eine Route zur angegebenen Adresse planen. Des Weiteren kann eine Kategorie für den Account ausgespielt werden, die jedoch aus dem Account der Facebook Page gezogen wird. 

Für alle Social Media-Manager sind Statistiken entscheidend. Dies ist ein weiterer Vorteil des Instagram Business-Accounts. Administratoren können Auswertungen zu Impressionen, Reichweite und Interaktionen aufrufen und pro Woche vergleichen. 

Reichweite: Hierzu zählen alle Nutzer, die einen Post gesehen haben. 
Impression: Nutzer können einen Post mehrmals sehen, zum Beispiel, wenn dieser mehrmals am Tag seinen Feed anschaut. Immer, wenn das Posting auf dem Bildschirm erscheint, wird dies als Impression gezählt. 
Interaktion: Hierzu zählen Likes und Kommentare.

Mit der richtigen Strategie und starken Hashtags stellt sich der Erfolg auf Instagram ein. Die Community-Bildung ist ein stetiger Prozess. Wir begleiten Sie dabei.