19.10.2017

Unterschiedliche Arten von Content

  1. Transaktionaler Content: Findet sich meistens im eCommerce Bereich und wird für Produkt- und Kategorieseiten verwendet. Beispielsweise stellen Produktbeschreibungen in Online Shops Besonderheiten von Produkten heraus und geben Hilfestellung bei der Kaufentscheidung, auch wenn der Nutzer den Text nur überfliegt. Der Inhalt soll die Transaktion positiv beeinflussen.
  2. Branding Content: Hierbei handelt es sich um informative Inhalte, die sowohl für Suchmaschinenoptimierung, als auch für Content-Marketing funktionieren. Er kann in Form von Landingpages oder als redaktioneller Beiträge dargestellt werden. Branded Content bietet dem Leser einen Mehrwert und unterstützt die Entwicklung einer Marke.
  3. Social Content: Hierunter versteht man Inhalte, zum Beispiel Texte, Bilder oder Videos, die auf öffentlichen Plattformen geteilt werden. Social Content steigert Reichweite, Bekanntheit und Engagement der Marke. Wichtig ist, dass der Content besonders schnell von den Nutzer erfasst werden kann.

Nutzer zum Teilen von Inhalten anregen

  • Emotionale Inhalte: Inhalte, die mit Emotionen verbunden sind, bleiben dem Menschen länger im Gedächtnis. Mit starken Headlines, Stories und Bildern können die User emotional bewegt werden und fühlen sich der Marke so stärker verbunden.
  • Vergleichende Inhalte: Bevor Produkte gekauft werden, vergleicht der Nutzer häufig verschiedene Angebote. Vergleichende Inhalte liefern dem Leser direkt ein umfassendes Angebot. Dies erspart den zusätzlichen Rechercheaufwand und bietet damit einen klaren Mehrwert für den User.
  • Inhalte für das breite Publikum: Themen, die ein großes Publikum ansprechen, haben das Potenzial häufiger geteilt zu werden. Dadurch werden mehr potentielle Leser erreicht und die Inhalte sowie die Marke bekannter.
  • Popkultur nutzen: Nutzen sie aktuelle Trends und Hypes als Eyecatcher. Dies steigert nicht nur die Bekanntheit der Marke, sondern auch die aktuellen Verkaufszahlen.

Strukturierte Outreach-Strategie festlegen

Damit die Inhalte die Leser erreichen, muss definiert werden, wer wann und wie angesprochen werden soll. Hierbei kann die Orientierung an der Customer Journey helfen, um herauszufinden welche Ansprüche der potentielle Kunde an den Content stellt. Vier wesentliche Phasen der Customer Journey sollten dabei berücksichtigt werden.

  • Awareness: Wird mein Angebot wahrgenommen?
  • Consideration: Wird mein Angebot in Erwägung gezogen?
  • Purchase: Wird mein Angebot gekauft?
  • Care: Überzeugt mein Angebot langfristig?

Fazit

Erfolgreicher Content soll den Nutzern einen Mehrwert bieten, das Interessengebiet einer Zielgruppe abbilden und mit Relevanz und Qualität überzeugen. Damit die Zielgruppen effizient und erfolgversprechend angesprochen werden, sollten – je nach inhaltlicher Ausrichtung und Intention des Contents – die richtigen Kanäle für die Verbreitung gewählt werden.