30.12.2011

Ansprechendes Design, eine gute Benutzerführung, hervorstechende Features und relevante Inhalte machen den ersten Eindruck einer Website aus. Der Relaunch wird allerdings unvermeidbar, wenn der Webauftritt nicht den gewünschten Mehrwert leistet. Fehlender Traffic und geringe Lead-Generierung führen zu Umsatzeinbußen. Eine optimierte, digitale Visitenkarte im Internet erhöht den Wiedererkennungswert und die Umsatzgenerierung.

Ein ansprechendes Design allein reicht nicht aus, um den Nutzungsgewohnheiten der Zielgruppe gerecht zu werden. Die Webseite muss die verschiedenen Bedürfnisse der Besucher schnell und einfach erfüllen, um Leads zu generieren. Ein guter Webauftritt lenkt den Nutzer subtil zu den Inhalten, die ihm präsentiert werden sollen, und liefert ihm genau die Informationen und Services, die er erwartet. Besonders Webseiten, die schon seit mehreren Jahren betrieben werden, sollten auf die Ansprüche an einen modernen, performanten Webauftritt geprüft werden. Das Aufdecken von Schwachstellen ist der erste Schritt: Ob Suchmaschinenoptimierung, Überarbeitung der Inhalte, technische Verbesserung sowie Neugestaltung des Layouts und des Designs oder gar eine Kombination aus allem - für den Webseiten-Relaunch kommen viele Aspekte in Betracht. Die Basis für den Erfolg ist ein leistungsfähiges Content Management System, das den Anforderungen gerecht wird.

Content Management System - die Basis zum Erfolg

Den Relaunch auf dem bestehenden CMS aufbauen oder wechseln - eine Frage, die je nach bestehender Performanz und Webseitenstruktur sowie den Anforderung des Relaunches individuell beantwortet werden muss. Bei einem Wechsel sollten Webseiten-Betreiber sich bewusst sein, dass viele CMS die einzelnen Seiten unterschiedlich strukturieren. Reicht das alte System zur Erfüllung der Anforderung nicht aus, muss zwangsläufig ein Neues her. Das CMS sollte aber nicht nur als Grundgerüst der Website betrachtet werden. Einfache Bedienbarkeit und Konstanz sind ausschlaggebend für die kontinuierliche, erfolgreiche Arbeit mit dem System.

8 Tipps für einen erfolgreichen Relaunch:

1. Erstellen Sie eine Bestandsaufnahme mit Anforderungen und Zielen

Nur wenn Sie genau wissen, was Sie von einem Relaunch erwarten, kann dieser auch erfolgreich werden. Schaffen Sie eine optimale Ausgangssituation und definieren sie Ihre Anforderungen: Ist ein neues, modernes Design oder eine benutzerfreundliche Navigation notwendig? Sind Sie zufrieden mit dem bestehenden Content Management System? Sind Ihre Inhalte auf den Besucher zugeschnitten und leicht auffindbar? Beobachten Sie außerdem die direkte Konkurrenz und sammeln Sie Highlights sowie Schwachstellen der Webauftritte Ihrer Mitbewerber. Eine Analyse von aktuellen Online-Nutzungsgewohnheiten und Best Practices hilft, Ihre Ziele zu definieren.

 

2. Entscheiden Sie sich für das passende Content Management System

Die Frage nach dem richtigen CMS ist schwieriger, als auf den ersten Blick anzunehmen: Erfüllt das bestehende CMS Ihre Anforderungen? Welche Vorteile bringt die Entscheidung für das ein oder andere System? Ist ein Wechsel notwendig und welche weiteren Anforderungen bringt dieser mit sich? Zu den relevanten Kriterien gehören neben Benutzerfreundlichkeit und Performanz für das spätere Arbeiten mit dem System vor allem in der Relaunchphase der reibungslose Datentransfer, die richtige Content Syndication und effektive Suchmaschinenoptimierung. Langfristig sollte das CMS außerdem die bereits etablierenden Nutzungsgewohnheiten über Smartphone, Tablet und Co. berücksichtigen und zukunftsweisend eine Skalierbarkeit sowie mobile Anbindungen liefern.

 

3. Prüfen Sie die Voraussetzungen für das Hosting während des Relaunches und danach

Je nach Anforderungen und Projektdimensionen für den Relaunch müssen die Infrastruktur- und Systemvoraussetzungen beim Webhosting besonders berücksichtigt werden: Welche Leistungen möchten Sie mit Ihrer Website verknüpfen? Welche Ressourcen benötigen Sie um wettbewerbsfähig zu sein? Welche System-Beschränkungen und Angriffe von Außen könnten Ihren Webauftritt behindern? Eine Vielzahl der CMS nutzt neben der Datenbank die Skriptsprache PHP, die einen direkten Einfluss für die Entscheidung für den geeigneten Webspace haben. Bei hoher Skalierbarkeit und Performance des Webprojektes ist ein eigener  Server sinnvoll. Ein erfolgreiches Hosting sorgt dafür, Optimierungen und Anpassungen während und nach einem Relaunch unabhängig, individuell und schnell vorzunehmen. Eine optimale Betreuung durch den Relaunch-Dienstleister von der Vorbereitung, über die Entwicklung und Umsetzung, bis hin zum Controlling ist von hoher Bedeutung.

 

4. Achten Sie auf einen reibungslosen Datentransfer

Insbesondere bei der Implementierung eines neuen CMS gehört der Datentransfer zu den komplexesten Anforderungen für einen Relaunch. Definieren und strukturieren Sie die Inhalte Ihrer Website neu: Welche Inhalte sollen in das neue CMS übernommen und welche neu erstellt werden? Muss der Content gegebenenfalls an das neue Layout angepasst werden? Sind Mediendatenbanken ex- bzw. importierbar? Organisation steht hier an erster Stelle, daher sollten Sie mit der Planung des Datentransfers frühzeitig beginnen.

 

5. Berücksichtigen Sie Content Syndication für einen optimalen Informationsfluss

Content Management auf Webseiten wird in Zukunft verstärkt auf die sogenannte Content Syndication angewiesen sein. Für den Austausch von Inhalten zwischen verschiedenen Webseiten und Übernahme von Content-Bausteinen auf einer anderen Subdomain. CMS bieten über einen Canonical-Tag die Möglichkeit, den Content einer zugewiesenen URL automatisch zuzuführen. Vermeiden Sie so doppelten Content und sichern Sie sich eine intelligente Verteilung Ihrer Inhalte auf den jeweiligen Seiten Ihres Webauftrittes.

 

6. Setzen Sie auf Suchmaschinenoptimierung

Ein reiner Design-Relaunch macht aus SEO-Sicht meist keine Probleme. Entscheidet Sie sich dafür, die Struktur einer Website durch einen Wechsel des Content Management System oder sogar der Domain zu überarbeiten, muss auf einige technische Aspekte wert gelegt werden: Der Domainwechsel kann das Suchmaschinenranking negativ beeinflussen. Die notwendigen  Optimierungsanforderung sollten Sie daher im Vorfeld klären, um während des Relaunchprozesses keine sinkende Treffer-Quote zu erzeugen. Häufig empfiehlt es sich, neben den technischen Optimierungen gleich den Inhalt Ihrer Webseite auf seine SEO-Tauglichkeit zu überprüfen und bei Bedarf zu optimieren.

 

7. Nutzen Sie die Potenziale von Anbindungen und Features zur Reichweitensteigerung

Der durch Optimierungen generierte Zusatz-Traffic sollte unmittelbar erfasst werden. Die Anbindung an ein Webcontrolling System ist unabdingbar, um den Erfolg des Webseiten-Relaunches zu belegen. Setzen Sie auch langfristig auf das Tracking von Besucherströmen und Seitenabrufen zur stetigen Verbesserung Ihres Webauftrittes. Schaffen Sie außerdem Voraussetzungen, um Webseiten-Besucher über die wichtigsten Social Media Plattformen abzuholen: Die Grundlage bietet eine Integration von Social Sharing Features auf Ihrer Webseite. Dadurch entfällt die Notwendigkeit Besucher Inhalte zu kopieren, einzufügen und Links evtl. noch zu verkürzen. Erzeugen Sie über unmittelbare Verbreitung in Soziale Netzwerke und Co. zusätzlich die Reichweite Ihres Webauftrittes.

 

8. Profitieren Sie von der Erfahrung eines professionellen Dienstleisters

Mit vermeintlich einfachen CMS-Implementierungen ist das Relaunch-Projekt in vielen Fällen noch nicht abgeschlossen. Berücksichtigen Sie auch alle begleitenden und Mehrwert stiftenden Dienstleistungen drumherum. Ein Partner, der mit unterschiedlichen CMS arbeitet, kann Ihnen unabhängig eine Empfehlung aussprechen, das auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist. Erfahrene Partner wissen mit eventuellen Schwierigkeiten umzugehen und sind mit dem gewünschten CMS bereits vertraut. Zögern Sie nicht, sich nach allen Eventualitäten und Besonderheiten zu erkundigen, der richtige Partner wird Ihnen auf alle Fragen antworten können.