25.02.2019

1. Das Einkaufserlebnis wird persönlicher 

In der Onlinewelt gibt es bereits zahlreiche Möglichkeiten, um auf die individuellen Kundenwünsche einzugehen, etwa Social Media, Newsletter oder Produktempfehlungen im Online Shop. Doch wie sieht es im stationären Handel aus? Auch hier steht Personalisierung und relevanter Content zunehmend hoch im Kurs der Kunden.

Daher setzen Einzelhändler vermehrt auf disruptive Technologien, wie beispielsweise digitale Verkaufsassistenten. Sie informieren den Kunden beim Betreten des Shops über Verfügbarkeit, Größen und Farben. Ist das Produkt nicht vorrätig? Kein Problem! Mit Tablets ausgestattete Mitarbeiter können diese online im Shop bestellen. Geschäfte werden so zu Orten der Entdeckung und der Interaktion mit den Produkten. 

Eine weitere Technologie für ein individuelles Einkaufserlebnis: Location Based Services. Mit ihrer Hilfe können Händler ihre Kunden in den Store vor Ort direkt einladen. Auch wenn der Kunde nichts kauft, werden ihm nach seinem Besuch auf ihn zugeschnittene Angebote aus dem Onlineshop angezeigt. Die hohe Kunst dabei: Auf die Anforderungen des Kunden eingehen ohne ihn mit zu vielen Reizen zu überfluten.

2. Großes Thema der Messe: Datenbasierte Technologien

Oftmals verfügen Händler über unzählige Daten, doch können sie noch nicht zufriedenstellend auswerten und nutzen. Künstliche Intelligenz (KI) kann hierbei unterstützen und ermöglicht somit ein besseres und persönlicheres Shoppingerlebnis für Kunden. Auch laut EHI Trendstudie ist KI aktuell das wichtigste Zukunftsthema des Handels. Auf der Messe haben wir vom Roboter bis zum Kamerasystem schon zahlreiche Möglichkeiten entdeckt, mit denen Händler das Kundenverhalten analysieren und die Produktverfügbarkeit prüfen können. 

Uns ist zum Beispiel der freundliche Verkaufsroboter Paul aufgefallen, der den Kunden über Sortimente und Produkte informiert, die ihm zuvor über eine spezielle Software mitgeteilt werden. Oder der Inventur-Roboter Tory, der über RFID-Tags selbstständig die Produktinformationen erfasst und für die weitere Verwendung bereitstellt.

(Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann)

Systeme mit künstlicher Intelligenz wie zum Beispiel von Blue Yonder heizen den Handel nicht nur bei der Kundenberatung an. Sie übernehmen auch im Backend viele Aufgaben und optimieren die Abläufe. Etwa im Ordermanagement: Logarithmen prognostizieren, wann das Lager aufgestockt werden muss oder Bestellmengen gesplittet werden sollten. Die KI trifft eigenständig Geschäftsentscheidungen darüber.

3. Unkompliziert und schneller Check-Out mit Mobile Payment Lösungen 

Einen weiteren Trend, den wir schon länger beobachten und nun auch auf der EuroCis 2019 wiedergefunden haben ist Mobile Payment. Zwei von drei Käufern würden jeden Betrag – ob groß oder klein – am liebsten mit dem Smartphone bezahlen, so eine Umfrage des EHI. Für Händler aller Größen ist es daher umso wichtiger, ein bequemes POS-System (Point-of-Sale) zu haben.

Für besonders schnelles Bezahlen sorgen Self-Checkout-Lösung wie zum Beispiel von Diebold Nixdorf. Hier kann der Kunde seine Ware selbst einscannen und mit elektronischen Zahlungsmitteln begleichen. Auch mobile Bezahlterminals wie von Ingenico Group vereinfachen den Bezahlvorgang und beugen Schlangenbildung an der Kasse vor. Denn Kunden können direkt auf der Verkaufsfläche bezahlen.

 

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