11.07.2018

Facebook hat die Anzeigen bereits mit Michael Kors, Pottery Barn, Bobbi Brown und Sephora getestet. Augmented Reality (AR) im Social Media-Bereich wurde von Snapchat groß gemacht. Plattformen wie Facebook, Apple und Google haben die Technologie übernommen und verbinden die reale mit der virtuellen Welt durch Endgeräte. 

Besseres Marketing bedeutet besseres Einkaufen

Die AR Ads stellen eine ungewöhnliche neue Verbindung zu Kunden her und können Beiträge in einem gänzlich neuen Format übermitteln. Die erste Art von Selfie-Commerce hat Snapchat mit einer AR-Anzeige für BMW ins Leben gerufen. 2018 verknüpfte Snapchat AR-Objektiv-Anzeigen mit einer Einkaufsfunktion. Nutzer konnten so auf eine Checkout-Seite klicken, um Produkte direkt zu kaufen. Das Feature läuft unter dem tragenden Namen “Shoppable AR”. 

Facebook erreicht mehr als zwei Milliarden Menschen pro Monat, inklusive einer Milliarde für Instagram und 1,3 Milliarden für den Messenger. Eine große Reichweite für Ads. Möglich wäre eine Ausweitung auf den Messenger. Dort ließe sich eine AR-Anzeige erstellen, die mit einem Kundenservice-Bot verbunden ist. Instagram hat sich bereits mit der Einführung von Produkt-Tags zu einem der wichtigsten Shopping-Kanäle von Facebook entwickelt. Marken können die Tags in ihren Postings und Anzeigen integrieren. So entsteht ein Katalog von Produktoptionen in einer Anzeige.