22.01.2019

Dateibasierte CMS benötigen keine Datenbank, sind sicher und ressourcenschonend. Sie arbeiten performant und lassen sich relativ einfach weiterentwickeln. Grav ist ein solches dateibasiertes CMS, auch Flat-File-CMS genannt. Hier erfahren Sie mehr zu dem etwas anderem Content Management System. 

Flat-File-CMS sind unheimlich einfach zu bedienen. Inhalte werden per Copy and Paste im Dateisystem hochgeladen. Ein Go-live oder Backups gestalten sich ebenfalls stark vereinfacht. Aber können CMS wie Grav auch höheren Anforderungen gerecht werden? Klappt eine nahtlose Pflege einer Website oder lassen sich agile Arbeitsmethoden abdecken? Am Beispiel des CMS Grav werden diese Fragen beleuchtet. 

Grav: Schnell, einfach, flexibel

Grav wurde 2016 zum besten Open Source CMS und 2017 zum besten Flat File CMS ausgezeichnet. Es ist eines der modernsten und spannendsten neuen CMS Systeme auf dem Markt. Die Voraussetzungen für die Installation sind so gering, dass Unternehmen mit einem kostengünstigen Webhosting-Paket auskommen. Grav benötigt keine Datenbank und ist in unter einer Minute installiert - und das alles über eine ZIP-Datei.

Für Grav bestehen mittlerweile über 170 Themes und mehr als 270 Plugins. Damit lässt sich das Design und die Funktionalität der Website schnell ändern. Einfacher machen es die 45 Skeletons. Diese beinhalten den Grav-Core, ein Theme mit nötigen Plugins. Die Installation eines Skeletons ist denkbar einfach. Die Datei entzippen, nach Wunsch umbenennen und auf den Server hochladen.

Die drei Stärken von Flat-File-CMS

Flat-File-CMS zeichnen sich durch drei klare Vorteile aus:

  • Geschwindigkeit
  • Einfachheit
  • Flexibilität

Eine gute Dokumentation und eine sehr aktive Community bringen CMS wie Grav weiter nach vorne. Neben einer Adminoberfläche besteht auch die Möglichkeit zur konsolenbasierten Administration. Die Erstellung des Contents erfolgt in der Adminoberfläche mit einem Markdown-Editor. 

Einfaches Bloggen

Das Verfassen von Blog-Artikeln ist einfach - ein großer Vorteil für Redakteure. Ein neuer Blogpost wird automatisch in die Übersichtsseite einsortiert. Um einen neuen Artikel anzulegen, wird ein Ordner erstellt, in dem auch das Artikelbild eingepflegt wird. Die Auflösung kann ruhig größer sein, denn das CMS passt die Größe automatisch korrekt an. Die spart Editoren wertvolle Zeit im Pflege-Prozess. Das Zuschneiden via CMS oder bei Photoshop entfällt. 

CMS wie Grav ermöglichen zusätzlich den Einsatz von mehreren Entwicklerumgebungen, so dass auch A/B-Tests umgesetzt werden können. Verschiedene Blog-Ansichten zum Testen sind eine der vielen Möglichkeiten.

SEO-Optimierung ist gegeben 

Grav bietet auch eine SEO-Optimierung an. Das Plugin Sitemap generiert eine leicht verständliche XML-Datei, die von Suchmaschinen indiziert wird. Ebenfalls spannend ist die Konfiguration seitenspezifischer URLs. Diese erfolgt über die Adminoberfläche in den Einstellungen einer Containerseite.  

Fazit

Grav ist ein spannender Ansatz für simple, nicht so aufwändige Websites. Wer es clean und übersichtlich mag, ist mit einem Flat-File CMS gut beraten. Performance, Einfachheit und Flexibilität sind starke Vorteile, die sich auch bei Tests des Fachmediums PHP Magazin bestätigt haben. Eigene Erweiterungen hinzuzufügen sind für Entwickler eine unendliche Option. 

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