28.02.2017

Kunden informieren sich vor einem Kauf auf mehreren Plattformen über eine Marke oder ein Produkt. Viele folgen einer Marke auf Instagram oder Facebook – vor allem, wenn hochwertige Markenbilder oder Insights aus dem Unternehmen vertreten sind. Doch das heißt noch nicht, dass diese Follower automatisch auch zu zahlenden Kunden werden. 

Follower lassen sich nicht wie E-Mail-Empfänger direkt kontaktieren. Sie lassen sich nur durch qualitativ hochwertigen und unterhaltsamen Content überzeugen. Wichtig zu wissen ist, für welche Informationen sich die Nutzer interessieren und welche Postings die höchste Interaktionsrate erzielen. Eine Verlinkung zur Website oder zum jeweiligen Online Shop sollte stets vorhanden sein, um die Fans auf die Landingpage zu lenken. Dort können Follower direkt shoppen oder erhalten im B2B-Bereich Downloads und Whitepaper. Exklusiver Content kann mit dem Ausfüllen eines Formulars verbunden werden.

Kontakte in einem Social CRM verwalten

Haben Follower eine Conversion getätigt und Kontaktdaten hinterlassen, ist es unerlässlich mit den Leads in Kontakt zu bleiben. Die Verwaltung der Daten über eine Customer Relationship Management Software ist ratsam. So lässt sich die Kaufhistorie sowie die entsprechenden Social Media Daten erheben.

Exkurs: Social Commerce auf Instagram

Bei Instagram wird überdurchschnittlich viel geliked und kommentiert. Das Engagement ist fast nirgends so hoch, wie auf diesem Kanal. 7 Millionen Instagram-Nutzer in Deutschland sprechen für sich. Die thematische Relevanz ist natürlich auch hier entscheidend.Neben bildgewaltigen Inhalten und passenden Hashtags, bietet Instagram die Funktion “Shoppable Tags on Photos” an. 

Das System dahinter: Der User klickt auf den “Tap to View-Button” in der linken unteren Ecke des Instagram-Bildes und erhält weiterführende Informationen, zum Beispiel zum Preis. Über einen weiteren Touch gelangt der User zu einer weiteren Detailseite. Von hier aus führt ein “Shop Now”-Link auf den Online Shop des Händlers. 

https://www.youtube.com/watch?v=qM-qSTwI2iY

Vom Like zum Lead

Hören Sie Ihrer Zielgruppe unbedingt zu und scannen die Kundenwünsche auf Facebook, Twitter und Co. Der Einsatz von Chat Bots wird die Entwicklung des Social Commerce weiter vorantreiben. Über virtuelle Assistenten können Unternehmen eine direkte Kundenansprache über den Facebook Messenger einrichten und die gängigsten Kundenfragen beantworten. Hier lassen sich Links zur Website oder ein Produktvorschlag integrieren. Sie wollen aus Ihren Likes Leads generieren? Wir beraten Sie gerne.