15.01.2013

Social Commerce-Netzwerke wie z.B. fab.com haben im vergangenen Jahr die Social Media-Welt aufgemischt. Das Startup fraisr aus Berlin wurde erst im Herbst 2012 gegründet hat bereits einen ganz neuen Begriff geprägt: Social Social-Commerce. Was das genau bedeutet und mit welcher Idee fraisr den Markt erobern möchte, zeigen wir hier.

Social Social Commerce – das bedeutet nichts anderes, als die Kraft des Handels im sozialen Netz auch für einen guten Zweck zu nutzen. Lukas-C. Fischer, einer der Gründer von fraisr, sagt: „Wir sehen unsere Idee als Social Social-Commerce. Denn mit fraisr verknüpfen wir die Idee des Social Commerce mit sozialen Anliegen.”

Kaufen für einen guten Zweck

Die Händler auf der Plattform können einen frei wählbaren Teil des Umsatzes an private Initiativen oder gemeinnützige Partnerorganisationen wie z.B. die Deutsche Knochenspenderdatei spenden. Auf Wunsch erhalten die Spender dann eine Spendenbescheinigung, die sie steuerlich geltend machen können. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen können auf diesem sozialen Marktplatz ihre Produkte und Dienstleistungen aller Art kostenlos anbieten. Fraisr behält für die Nutzung der Plattform lediglich eine Verkaufsprovision von sechs Prozent ein.

Bewährtes Design mit neuer Idee

Fraisr kommt, unverkennbar, ganz im Stil von Pinterest daher. Das ist nicht verwunderlich, denn keiner anderen Social Commerce-Plattform wird momentan mehr Potenzial zugetraut als der digitalen Pinnwand mit dem roten Logo. Auch das junge Startup aus Berlin hat das erkannt und könnte mit dem neuen Social Social-Konzept erfolgreich werden. Seit November befindet sich die Plattform in der offenen Beta-Phase und ist somit öffentlich nutzbar.

 

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