06.11.2017

Anhand von sechs Kernbereichen soll die Fertigungsindustrie die Digitalisierung systematisch vollziehen. Zu den Bereichen gehören folgende:

  • Strategie und Geschäftsmodell
  • Technologie
  • Finance und Risiko
  • Mitarbeiterkompetenzen
  • Systeme und Prozesse
  • Services und Netze

Drei Herausforderungen in der Fertigungsindustrie

Der Kunde fordert immer schneller neue Produkte, dadurch werden die Produktlebenszyklen für Hersteller kürzer. Auch müssen die Hersteller immer schneller liefern. Darüber hinaus wollen Kunden immer mehr Mitspracherecht bei der Produktgestaltung. Für die Fertigungsindustrie heißt dies, dass immer individuellere Produkte geliefert werden müssen.

Fünf Ratschläge für Industrie 4.0 

Um die digitale Transformation zu meistern, müssen die Hersteller an folgenden fünf Punkten ansetzen.

Strategie

Es ist wichtig, dass die richtigen Dinge gemessen, kontrolliert und vermerkt werden. Industrie 4.0 darf nicht als Technologie-Thema gelten. Die Auswirkungen der Digitalisierung müssen im Hinblick auf Umsatz, Gewinn und Kapitalwertentwicklung auf allen Unternehmensebenen beobachtet werden.

Wert

Um auf allen Unternehmensebenen einen Mehrwert zu erzielen müssen Erfahrungen aus Pilot- und Sonderprojekten skalieren. Pilotprojekte eignen sich für den Aufbau von Industrie 4.0, danach sollten aber konzernweite Standards bestimmt werden.

Transformation

Der Produktionsprozess wird komplexer, damit Kundenwünsche bestmöglich erfüllt werden können. Daher muss eine Strategie für Industrie 4.0 heutige und zukünftige Talent- und Leistungsanforderungen enthalten. Dazu wird ein robustes Change-Management benötigt.

Produkte

Bisher beziehen sich IoT-Lösungen meist nur auf Produktionsabläufe, nicht auf intelligente Produkte und Prozesse. Eine Industrie 4.0-Strategie sollte das Management des kompletten Produktlebenszyklus einbeziehen. Dies kann mit Hilfe von durchgängigen Applikationen geändert werden. 

Lieferkette

Die Lieferkette muss zum Wertschöpfungsnetzwerk ausgebaut werden, denn Ziel ist es Lieferanten und Partner in die eigene IoT-Umgebung einzubinden. Wenn die verschiedenen Akteure ihre Daten teilen, werden Entscheidungen transparenter und alle Beteiligten können schneller reagieren. Dadurch wird die operative Kapitalflexibilität gesteigert.

Fazit

Industrie 4.0-Kompetenzen müssen individuell für jedes Unternehmen angepasst werden. Dies erfordert Arbeit und eine intelligente und strategische Roadmap. Im Rahmen von Industrie 4.0 entstehen neue Möglichkeiten für jeden einzelnen Fachbereich des Unternehmen. Sprechen Sie uns an, gerne finden wir für Sie die passende IoT-Lösung.