09.01.2019

Läden müssen auf dem neuesten Stand der Technik sein. Wenn der eigene Point of Sale wie ein abgespactes Raumschiff aussieht, dann hat man es als Retailer geschafft. So die These. Doch hält diese stand, wenn man den Konsumenten befragt? Berater und Technikdienstleister würden die obige Aussage sicher unterschreiben und einen Hightech-Handel als überlebensfähig bezeichnen. Bevor ein Händler über die digitale Transformation nachdenkt, muss die Basis geklärt sein.

  • Welche Schritte muss ich als Händler gehen?
  • Wieviel muss ich in moderne Prozesse investieren?
  • Wie sieht der aktuelle Status Quo in Sachen Digitalisierung aus?

CRM-System unerlässlich für den Handel

Egal, wo man steht, ohne die grundlegenden Systeme wie ein Warenwirtschaftssystem (CRM) wird die digitale Transformation nicht zu meistern sein. Jeder Händler benötigt ein CRM-System. Allein wegen der Konsumentenansprache und den Informationen über die eigenen Kunden, ist ein CRM-System unerlässlich. Wer die Top-Kunden namentlich nennt, kann als Händler ganz anders agieren. Die personalisierte Kundenkommunikation ist das Minimum; eine übergreifende Unternehmenskommunikation ist das A und O. Die eigentliche Herausforderung ist jedoch die Modernisierung bzw. gänzliche Neuausrichtung der stationären Shops. Immer weniger Menschen gehen in die Geschäfte, obwohl die Fußgängerzonen voll sind. Konzepte wie Pop-up-Stores oder eigene Events sollen dieser Entwicklung entgegenwirken. Enorme Summen werden in die Aufrüstung von Technologien investiert: Touchscreens dienen der Orientierung des Kunden, Verkäufer werden mit iPads ausgestattet. Wer richtig fortschrittlich denkt, schickt einen Serviceroboter durch den Laden. Wieviel Digitaltechnologie braucht der Shop von heute?

Kundenbindung nie aufs Spiel setzen

Bei dem Einsatz von Technologien oder kassenlosen Systemen ist stets darauf zu achten, dass die Kundenbindung nicht darunter leidet. Kunden können das Geschäft auch als unpersönlich empfinden. Das beste Beispiel ist Self-Scanning. Dies gibt es hier bereits, zum Beispiel bei IKEA. Doch Kunden müssen das Scannen der Produkte dennoch ausprobieren; Probleme gibt es immer wieder. Personal sollte hier beratend zur Seite stehen. Emotionen beim Kauf bleiben da schnell auf der Strecke. Das Kundenerlebnis muss beim Betreten des Ladens beginnen und beim Checkout enden. Wir beraten Sie gerne zu diesem Prozess.