27.08.2014

Knapp 50 Prozent aller 18- bis 35-Jährigen würden ihr nächstes Auto online kaufen. Das zeigt die aktuelle “Cars Online Studie” von Capgemini Consulting mit insgesamt 1.000 befragten deutschen Autokäufern. Doch der Autohandel ist noch zögerlich auf dem Weg der Digitalisierung. Vor allem das Neuwagengeschäft hat das große Potenzial noch nicht erschlossen. Die Automobilbranche hat im Web die Chance das Geschäft für Händler lukrativer und für Käufer kostengünstiger zu gestalten.

Bereits jeder zweite Deutsche besitzt ein Pkw. Laut Kraftfahrt-Bundesamt stieg der Bestand im Laufe des letzten Jahres um 700.000 Fahrzeuge. 97 Prozent aller potenziellen Käufer informieren sich bei der Suche des richtigen Fahrzeugs im Netz. 83 Prozent machen ebenfalls Gebrauch von Social Media, wo sich Präsenzen wie beispielsweise BMW und Audi wiederfinden. Die heutige Generation der Car-Shopper zeigt sich zielgerichteter und sicherer im Kauf und in der Nutzung innovativer Technologien der Automobilbranche.

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Die Herausforderung für Autohändler

Während das Gebrauchtwagengeschäft boomt, tut sich der Händler im Bereich der Neuwagen relativ schwer. Mit insgesamt mehr als sieben Millionen Umschreibungen nehmen Experten an, dass nahezu alle Gebrauchtwagen online den Besitzer gewechselt haben. Entscheidend für den erfolgreichen Online-Handel im Neuwagensegment ist die Herausforderung, dem Car-Onlineshopper mit einer angemessenen Servicebreite einen im Verhältnis kostengünstigen Preisvorschlag zu bieten. Die Studie von Capgemini schlägt primär einen Autokonfigurator vor, wobei es potenziellen Käufern möglich ist Probefahrten zu sichern und somit die Lücke zum PoS zu schließen. Ausschlaggebend ist jedoch, den Kunden kontinuierlich mit Informationen zu füttern und den Kontakt zu halten - unabhängig ob online oder offline. Branchenexperten sind sich in einem Punkt sicher: Das Neuwagengeschäft im Internet gehört zum wichtigsten Fortschrittstreiber im Automobilhandel.

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Automote your Life: Best Practice für digitale Innovatoren from TWT Interactive

 

Wieso keine Branche mehr an “Online” vorbeikommt - auch nicht die Automobilbranche

  • neun von zehn Automobilmarken besitzen eine Facebook-Seite
  • 40 Prozent der Marken sind auf Twitter vertreten
  • 74 Prozent nutzen das Kundenkontaktcenter für den ersten Kundenkontakt
  • Kundenanfragen kommunizieren Interessenten zu 80 Prozent per E-Mail an Händler
  • 52 Prozent werden über die Händler-Website auf die Marke aufmerksam
  • 50 Prozent der Marken bestätigen den Erhalt einer Testfahrtanfrage via E-Mail