23.06.2015

Gesammelte Daten von Patienten und Krankenhäusern sind bereits dank Big Data stark vernetzt. Auf der Münchener DLD Summer Konferenz wird die zunehmende Relevanz von eHealth-Daten deutlich.

Für viele Menschen ist der Weg zum Arzt mit Hindernissen verbunden: lange Wartezeiten für Termine, die richtigen Ansprechpartner finden, Ansteckungsgefahr im Warteraum. Durch Big Data könnte sich der Alltag im Gesundheitswesen ändern. Live-Chats mit Ärzten könnten eine Routine-Visite ersetzten. Die Ärzte könnten in einem Chat zudem Fragen beantworten und Ratschläge für Zuhause an die Hand geben. Über ein Tablet würden wichtige Gesundheitsdaten online übermittelt werden. Für ein Check-Up wären kurzfristig mobile Termine leicht durch einen Chat-Anruf zu verwirklichen. Patienten bekämen bei akuter Not eine Sofort-Hilfe über ein Notrufsignal im Wearable. All diese Möglichkeiten hätte der Patient dank Big Data direkt von Zuhause aus.

Mit den gesammelten Daten lassen sich auch Prognosen erstellen. Zum Beispiel wie sich der Gesundheitszustand eines Patienten weiterentwickelt. Auch wenn der Patient eine Verschlechterung seines Zustandes nicht erkennt, könnte der Arzt aufgrund der Daten per Push-Nachricht auf ein Wearable die Medikation ändern. Big Data macht eine schnelle und ortsunabhängige Behandlung möglich.

(Quelle: internetworld.de)