22.08.2013

Die Bedeutung von Hashtags auf sozialen Netzwerken nimmt immer mehr zu. Trotz einiger Herausforderungen, bietet das neue System auch enorme Chancen für Unternehmen und Werbetreibende. Das Rautezeichen vereinfacht die Suche nach bestimmten Themen, doch auch Kampagnen und Aktionen können von den Hashtags profitieren. Wie auch Sie sich die neue Technik auf Facebook zunutze machen können, lesen Sie hier.

 Seit Beginn des Jahres ist es auch auf Facebook möglich, Hashtags zu setzen. Die Indizierungs-Technik wurde bereits im Vorfeld auf verschiedenen sozialen Netzwerken wie Twitter, Tumblr oder auch Google+ verwendet und dient in erster Linie einer besseren Übersicht. Prinzipiell ist es möglich, alle Arten von Posts, Fotos oder sogar Ortsinformationen mit einem Tag zu versehen. Wichtig hierbei ist jedoch, dass Hashtags nur dann verwendet werden sollten, wenn der Begriff bereits eine entsprechende Verbreitung erreicht hat und auch von andern Nutzern gesucht wird. Mit einer kleinen Ausnahme: Konzerne mit großer Reichweite und einem hohen Fan-Engangement, welche die Möglichkeit haben ihre eigenen Hashtags zu kreieren.

Chancen und Herausforderungen

Durch Hashtags werden bestimmte Keywords automatisch verlinkt. Über einen Klick auf diesen Link, wird dem Nutzer dann eine Übersicht aller Beiträge angezeigt, die ebenfalls mit diesem Link markiert worden sind. Diese Auflistung der “getaggten” Beiträge, bietet insbesondere für Unternehmen einige Vorteile:

 

Erhöhung der Reichweite: Der wohl größte Vorteil von Hashtags ist, dass diese die Reichweite Ihrer Beiträge und aller anderen Aktivitäten erhöhen – und dies ohne zusätzliche Kosten für Sie oder Ihr Unternehmen.

 

Längere Sichtbarkeit der Beiträge: Die Tags ermöglichen Beiträgen, auch nach einem längeren Zeitraum noch gefunden zu werden.

 

Informationsrecherche und Konkurrenz-Überblick: Durch die Hashtags können beispielsweise Community Manager aktiv nach Themen suchen und so in relevante Diskussionen einsteigen. Außerdem können Sie als Werbetreibender sich umfassend über die Aktivitäten Ihrer Konkurrenz auf den sozialen Netzwerken informieren.

 

Neben Chancen und Vorteilen die sich durch die neue  Indizierungs-Möglichkeit ergeben, kommen jedoch auch neue Herrausforderungen auf Werbetreibende zu. Wenn Sie Hashtags verwenden, sollten Sie immer auf eine eingängige Schreibweise und eine bereits ausreichend vorhandene Verbreitung achten. Weiterhin sollte der Hashtag kurz und prägnant sein, Tags wie zum Beispiel #superdupergewinnspielaktionnummer2 sind meistens eher ungeeignet und verfehlen auch den ursprünglichen Zweck, für eine bessere Übersicht der Beiträge zu sorgen.

Der eigene Hashtag

Die oben genannte “kleine Ausnahme” bezieht sich auf Unternehmen, welche bereits fest in den sozialen Netzwerken etabliert sind und hier auf die schon bestehende Reichweite bauen können. Diesen Unternehmen bietet sich die Chance, eigene Hashtags zu kreieren und damit die laufenden Kampagnen maßgeblich zu unterstützen. Einen eigenen Hashtag zu entwickeln und erfolgreich bei den Nutzern zu etablieren, gilt als eine der Königsdisziplinen im Bereich des Social Media. Die große Herausforderung liegt darin, den Nutzer dazu zu animieren, durch Adaption des eigenen Hashtags aktiv an dessen Verbreitung mitzuwirken – und das ohne Gegenleistung.

 

Als Best Practice in diesem Zusammenhang wird oft der Sportartikel-Hersteller Nike genannt. Während der letzten 2 Jahre wurden auf dem sozialen Netzwerk Twitter, mehr als 121.800 Tweets mit dem Tag #makeitcount registriert. Im Vergleich dazu, erreichte eine ähnlich Kampagne von Pepsi mit dem Hashtag #livefornow nur knapp 23.920 Tweets.

 

Weniger ist mehr

Generell gilt: Weniger ist mehr. Überzeugen Sie auch bei Hashtags möglichst mit Qualität statt Quantität. Versuchen Sie die Posts, welche Sie verlinken wollen, ausdurcksstarken Hashtags zuzuordnen. So können auch Sie von den genannten Vorteilen profitieren und Ihre Beiträge werden durch einen echten Mehrwert bereichert.