22.05.2014

Smart Wearables im Einsatz für die Gesundheit? Wenn es nach den Herstellern von Smartbands und Co. geht, ist das schon bald Realität. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, aber einige Kontrollbesuche könnten smarte Wearables aus dem Health-Sektor sicherlich irgendwann übernehmen. Dafür fehlt es jedoch momentan noch an guten Sensoren – und an der Akzeptanz in der breiten Masse.

Die Quantified Self-Bewegung breitet sich seit einigen Jahren rasant aus. Bekennende Self-Tracker messen täglich ihren Blutdruck, das Gewicht, Schlafrhythmus, den Blutzuckerspiegel oder die Herzfrequenz. Via App oder Online-Portal teilen Sie die Daten mit anderen Self-Trackern. Setzt man den Trend richtig ein, könnte er tatsächlich förderlich für die Gesundheit sein. Diabetes oder Herzkrankheiten könnten früher erkannt und behandelt werden.

 

Smart, smarter, Wearables

In den USA sehen einige die Technologie hinter den Wearables bereits als Revolution für den maroden Gesundheitssektor. Dort, und auch in vielen anderen Ländern der Erde, ist ein Arztbesuch teuer und nicht jeder kann sich eine Vorsorgeuntersuchung leisten. Die Hersteller des Jawbone postulieren sogar zukünftig nicht nur Übergewicht, sondern auch gegen schwerwiegende Krankheiten wie z.B. Krebs Abhilfe zu schaffen. Jawbone selbst bezeichnet diese Entwicklung als “Internet of You”. Voraussetzung dafür ist ein günstigerer Preis der tragbaren Gadgets, der aber bereits jetzt absehbar ist.

 

Big Data für die Gesundheit

Insbesondere im Bereich medizinischer Studien können Wearables echte Helfer sein. Die riesige Ansammlung persönlicher Daten kann ausgewertet und für die medizinische Forschung genutzt werden. Doch nicht nur in der Theorie sondern auch in der Praxis können Wearables die Medizin beeinflussen. So könne sich vor allem das Schlafverhalten durch Wearables signifikant verbessern, wodurch Krankheiten vorgebeugt und das Leben verlängert werden kann. Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient wird sich signifikant verändern, da der Patient nun selbst Zugriff auf seine Daten hat und nur noch bedingt abhängig von der klassischen Medizin ist.

Der Technikriese Intel beschäftigt sich in diesem Interview mit dem Thema Wearables im Gesundheitswesen:

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