24.10.2018

Noch stärker als in anderen Formaten zählt bei Newslettern der erste Eindruck des Empfängers - namentlich ist das die Betreffzeile. Wird hier keine Neugier geweckt, ist der Griff zur Löschen-Taste nicht weit. Im E-Mail-Marketing zählt eine Öffnung schon als Erfolg. Deshalb sollte der Betreff das Wichtigste auf den Punkt bringen und den Nutzen für den Empfänger herausstellen. Wichtig ist auch, den Inhalt, der im Betreff versprochen wird, auch im Body-Text des Newsletter zu halten. Ein auf diese Weise enttäuschter Leser wird den nächsten Newsletter jedenfalls nicht mehr öffnen. Das zählt auch für Clickbaiting-Maßnahmen mit reißerischen Wörtern und Versprechungen wie “kostenlos” oder “nur noch heute profitieren”. Auch sollte der Betreff nicht zu lang sein, damit er nicht abgeschnitten wird, die meisten mobilen E-Mail-Clients etwa begrenzen die Betreffzeile auf 35 Zeichen. Je nach Zielgruppe können Icons oder Symbole für Aufmerksamkeit sorgen. Sinnvoll strukturierte A-B Tests helfen, die für die Zielgruppe geeignete Betreff-Ansprach zu finden. 

Auf die inneren Werte kommt es an

Ein Großteil der User verweilt nicht lange im eigentlichen Newsletter (Body), er wird eher als Sprungmarke auf Websites und Landingpages genutzt. Deshalb wird der Inhalt von den Empfängern primär auf Relevanz gescannt, hier kommen griffige Überschriften ins Spiel, die allerdings wiederum nicht zuviel verraten dürfen, weil dann die Klickzahlen aus Desinteresse sinken. Diese Erkenntnisse haben Implikationen auf den Inhalt und die Art zu texten: Aktivierend, methaperartig, positiv, leicht verständlich, zielgruppenspezifisch und relevanzherstellend sollten die Inhalte sein. Ein Mehrwert für den Leser sollte darüber hinaus immer erkennbar sein. Auch auf das Textformat sollte geachtet werden: Webfähige Standardschriften wie Sans Serif, Arial, Times oder Verdana sind Pflicht, als optimale Schriftgröße gelten Werte zwischen 14 und 16 Punkt, unter 11 Punkt sollte die Größe nie sinken.  

Nutzen Sie den Preheader für bessere Öffnungsraten

Sehr wichtig und in der Wirkung oft unterschätzt ist der Preheader, also der Teil, der im Client in der Übersichtsansicht direkt nach dem Betreff auftaucht. Für Nutzer ist der Preheader meist unbewusst ein hilfreicher Parameter für die Einschätzung der Relevanz. Hier sollten die Informationen oder die Storyline weitergeführt werden, die mit dem Betreff geteastert worden sind. Auch neue Aspekte können hier eingeführt werden. Der Header ist grundsätzlich eher grafischer Natur, hier finden Logo und Corporate Design Platz. Auch ein erster Call-to-Action kann Sinn machen, wenn Nutzer zu einem frühen Zeitpunkt abgeholt werden sollen.   Persönliche Anreden waren im Email-Marketing schon immer wichtig und sollten im Jahr 2018 Standard sein. Sie sollten zu Unternehmenskultur und zur allgemein üblichen Kundenkommunikation passen. 

Call-to-Actions für eine höhere Conversion 

Alle Bemühungen sollten grundsätzlich dem Sinn der vorher definierten Conversion dienen, etwa dem Weiterführen auf bestimmte Seiten oder dem Kaufabschluss. In jedem Fall muss der Nutzer dafür einen Klick ausführen. Dafür gibt es Call-to-Action-Buttons, die durch eine auffällige grafische Gestaltung, geschickte strukturelle Positionierung und inhaltliche Stringenz die Leser zum klicken animieren. TWT verfügt über große Erfahrung in der Umsetzung von Email-Marketing-Projekten mit verschiedenen technischen Lösungen - wir beraten Sie gerne!