23.12.2015

Mit kaum einem anderen Kommunikationsmittel lässt sich ein so großer Empfängerkreis erreichen wie mit der E-Mail. Vor allem redaktionelle Newsletter eignen sich für das E-Mail-Marketing im B2B-Sektor, denn so lassen sich erklärungsbedürftige Produkte und Services vermitteln. Doch auch als begleitendes Tool zur Lead-Generierung sowie zur Pflege von Kundenkontakten eignen sich Newsletter im B2B. Mit diesen 6 Schritten setzen Sie erfolgreiche B2B-Mailings auf:

Schritt 1: Stiften Sie Mehrwert für Ihre Empfänger

Das abgedeckte Themenspektrum eines Newsletters kann sehr vielfältig sein. Daher ist es wichtig, vorab zu definieren, welche Inhalte über den Mailing-Versand abgedeckt werden sollen. Seien es Experten-Tipps, Fachartikel, Produktvorstellungen oder Anleitungen für Services: Versenden Sie Content, der ihre Zielgruppe interessiert. Entscheidend ist, dass diese Content Strategielinie eingehalten wird.

Schritt 2: Starke Betreffzeilen texten

Die Betreffzeile ist entscheidend für den Erfolg eines Newsletters. Ist diese auf Ratefreunde ausgerichtet, unpassend oder sogar fehlerhaft formuliert, sind schlechte Öffnungsraten die Folge. Im B2B überzeugen Fakten und hilfreiche Informationen den Abonnenten. Fachbegriffe, Schlagwörter oder ein Slogan sind zentrale Bestandteile für eine gelungene B2B-Betreffzeile. Abgedroschene Phrasen sind hingegen ein absolutes No Go.

Schritt 3: Die richtige Mischung aus Text und Bild

Zu einem hochwertigen und aufmerksamkeitsstarken B2B-Mailing gehören auch ansprechende Bildelemente. Jedoch sollte das Bild stets den Inhalt unterstreichen und dessen Wirkung verstärken. Ein gezielter Einsatz lässt den Newsletter nicht überladen wirken und reduziert die Ladezeit vor allem bei mobilen Empfängern. Ein ausgewogenes Text-Bild-Verhältnis ist zudem ein wichtiges Kriterium für Spam-Filter.

Schritt 4: Call-to-Actions richtig platzieren

Soll der Empfänger eine konkrete Handlung tätigen, müssen E-Mail-Marketer ihn dazu auffordern. Ob der Besuch einer B2B-Website oder ein Aufruf zum Download: Über gut platzierte und klar formulierte Call-to-Actions werden die Abonnenten zum beworbenen Content geleitet. Diese lassen sich unterschiedlich platzieren:

  • im Editorial-Text
  • im Leitvisual
  • im Fließtext
  • als Überschrift
  • als Button

Nur mit den richtigen Worten, folgen auch Taten. Gelungene Beispiele sind:

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Schritt 5: Versandfrequenz sinnstiftend festlegen

Eine Richtlinie im B2B-Bereich sagt, dass Newsletter mindestens einmal im Quartal und maximal wöchentlich versendet werden sollten. Newsletter-Inhalte sollten aber stets einen News-Wert haben, d.h. aktuell und interessant für die Zielgruppe sein.

Schritt 6: Passenden Versandzeitpunkt für B2B-Leser wählen

Stimmt das Timing nicht, nützt auch der beste Content nichts. Im B2B ist das Zeitfenster, in dem Newsletter geöffnet werden, noch kleiner als im B2C-Bereich. Generell wird sich die Wahrscheinlichkeit der Öffnung erhöhen, wenn die Abonnenten sich im Office befinden – und zwar Wochentags zwischen 9.00 und 18.00 Uhr. Marketing-Experten empfehlen des Öfteren, dienstags und donnerstags zu versenden. Das führt aber auch dazu, dass viele Unternehmen an diesen Tagen Newsletter versenden und das Postfach der Abonnenten regelrecht überfluten. Eine Studie von Inxmail hat kürzlich ergeben, dass sonntags die besten Öffnungsraten im B2B erzielt werden.

Eine perfekten Versandzeitpunkt gibt es allerdings nicht, sodass dieser durch kontinuierliches Testing individuell festgelegt werden sollte.

Fazit

Erfolgreiches B2B-E-Mail-Marketing setzt sich aus vielen Komponenten zusammen. Hochwertiger Content, der die Lebenswelt der eigenen Zielgruppe erreicht, bleibt aber das A und O. Zielgruppengerechte Inhalte sind der Schlüssel für erfolgreiche Newsletter. Wir beraten Sie gerne!

 

Quelle: onlinemarketing-blog.de