19.06.2013

Für die meisten Online-Händler sind hoher Traffic und eine gute Conversion das A und O. Die Höhe des Warenkorbs wird in den meisten Fällen unterschätzt. Doch es lohnt sich, auch diesen Erfolgshebel umzulegen. Wir zeigen Ihnen wie:

Schritt 1: Relavanz einschätzen

Bevor Sie in Aktionismus verfallen, sollten Sie ermitteln, inwieweit sich gezielte Maßnahmen zur Optimierung der Warenkorbhöhe für Ihren Shop lohnen. Vor allem Shops mit einem breitenSortiment können davon profitieren. Shops mit einem geringem Produktspektrum haben oft wenig Vorteile dadurch.

 

Schritt 2: Setzen Sie vorne an

Wer den Wert erst im Warenkorb steigern möchte, ist meist zu spät dran. Sehr wirkungsvoll sind steigernde Maßnahmen direkt auf der Startseite oder auch in Übersichts- oder Artikeldetailseiten.

 

Schritt 3: Zeigen Sie, was Sie können

Gütesiegel, Bewertungen und Testurteile sind Lieblinge von Online-Shoppern. 80 Prozent stützen ihre Kaufentscheidung auf Kundenbewertungen und immerhin zwei von drei Nutzern stufen die Relevanz von Gütesiegeln für ihre Kaufentscheidung als hoch ein. Bauen Sie Hinweise auf Auszeichnungen oder andere Rezensionen, die ihre Kompetenz hervorheben, in Ihren Shop ein.

 

Schritt 4: Empfehlungen nutzen

Personalisierte Empfehlungen sind ein wichtiger Anreiz für potenzielle Kunden. Bereits gewonnene Daten aus Käufen, Suchen, angesehenen Kategorien und Artikeln werden als Grundlage der Personalisierung genutzt. In diesem Schritt können auch attraktive Bundles und die Zusammenstellung von möglichen Outfits den Wert des Warenkorbs erhöhen.

 

Schritt 5: Stapeln Sie hoch

Bieten Sie zu Produkten auch höherpreisige Alternativen an. Durch eine geschickte Produktdarstellung können die Vorteile des höherpreisigen Produkts hervorgehoben werden.

 

Schritt 6: Erhöhen Sie die Stückzahl

Machen Sie Ihrem Kunden die Erhöhung der Stückzahl so leicht wie möglich. Hier funktionieren beispielsweise Mengenrabatte sehr gut oder Staffelpreise. Kommunizieren Sie diese Angebote jedoch deutlich und transparent!

 

Schritt 7: Verknappung schaffen

Wenn Online-Shopper wissen, dass das gewünschte Produkt nicht mehr oft auf Lager vorrätig ist, entscheiden sie sich schneller zum Kauf. Indem die Anzahl an noch vorrätigen Produkten angezeigt und teilweise künstlich verkürzt wird, suggeriert man dem Nutzer, dass nicht mehr viel Zeit bleibt, um den Kauf zu tätigen.

 

Schritt 8: Im Warenkorb optimieren

Auch der Warenkorb selbst kann durch sparsam eingesetzte Änderungen hinsichtlich der Umsatzhöhe verbessert werden. Präsentieren Sie passende Mitnahmeartikel oder bieten Sie Funktionen wie Duplizieren oder Ändern der Bestellung an.

 

Schritt 9: Kontrollieren Sie

Prüfen Sie Ihre Maßnahmen mit A/B-Tests und sehen Sie so, welche Änderungen am besten funktionieren. Passen Sie Ihren Shop schrittweise an und messen Sie sukzessive. Sonst wird es schwer, Ergebnisse auf konkrete Maßnahmen zurückzuführen.