24.08.2011

Der Automobilhersteller Alfa Romeo hat mit seiner Präsenz im Facebook Fußball-Game „I AM PLAYR“ seine Fan-Base des Profils innerhalb von drei Monaten auf über 287.000 verdoppelt und zeigt damit den effektiven Einsatz von Social Gaming in einer übergreifenden Digital-Strategie.

Die Kampagne kombiniert Gaming-Elemente, Social Networking und Videos. Die Idee dahinter ist, sich sein eigenes Abenteuer-Game zu kreieren, in dem die Spieler auf verschiedenen Spielebenen gegen ein globales Publikum antreten.

Bester Torschütze gewinnt virtuellen MiTo

Das Spiel dreht sich um einen virtuellen Fußball-Club namens „River Park“. Der Nutzer schlüpft in die Rolle eines neuen Fußballers im Team und findet sich mitten im Geschehen wieder. Aus der Ich-Perspektive wird die Simulation der Höhen und Tiefen eines angehenden Fußball-Stars erzählt. Ziel ist es, Tore zu schießen, einen Bonus von Toren gibt es sogar zu Beginn des Games gutgeschrieben. Alfa Romeo erscheint neben Nike und Red Bull als Sponsor des fiktiven Clubs. Nach fünf erzielten Toren gegen den Kapitän des Teams gewinnt der Spieler einen virtuellen Alfa Romeo MiTo. Passend zum Spiel entwickelte We R Interactive einen online Autokonfigurator-Service für Alfa Romeo, mit dem die Nutzer den erspielten MiTo individuell konfigurieren können.

Gaming Bühne wirksam einsetzen

Marken scheinen es zu lieben, Teil von Social Games zu sein. Kein Wunder, denn Social Games verfügen über eine aufmerksamkeitssteigernde Entertainment-Bühne die Brands in eine starke Medien-Strategie umwandeln können. Ähnlich wie Coca-Cola, die ihr eigenes Game für die Limonade Dr. Pepper kreiert haben, setzt auch Alfa Romeo auf den Erfolg von Social Games und kooperiert mit dem Facebook-Renner „I AM PLAYR“ . Die Verbindung von Social Media Aktivitäten und Social Games zahlt auf eine übergreifende Digital-Strategie ein, mit der vor allem junge Leute und Erstkäufer angesprochen werden.