08.10.2014

Marktforscher prophezeien der Industrie 4.0-Technologie enormes Potenzial. 11 Milliarden Euro soll die Innovation in Deutschland einbringen. Der Branchenverband Bitkom hat gemeinsam mit Industrieexperten das Potenzial der sogenannten Digiconomy untersucht.

Die Bedeutung von Industrie 4.0 ist immer mehr Unternehmen bewusst – daher steigt die Investition in die eigene IT-Infrastruktur von Jahr zu Jahr. 2015 sollen laut Bitkom insgesamt 650 Millionen Euro Budget fließen. Das entspricht einem Anstieg um mehr als 50 Prozent. Der Wirtschaftsstandort Deutschland kann von der vierten industriellen Revolution also enorm profitieren.

Die Produktsionssysteme sind zunehmend vernetzter und ausgereifter. Bei der Industrie 4.0 kommen Informationstechnik, Telekommunikation und Automatisierungstechnik zusammen. Maßgebliche Treiber der Entwicklung sind das Internet und technische Innovationen, die für die Vernetzung von Maschinen und Werkstücken verantwortlich sind. Die intelligente Fabrik wird die Zukunft deutlich prägen und die vierte Revolution, nach der Einführung der Dampfmaschine, der Nutzung von Strom sowie der Computertechnologie, einläuten.

Maschinenbau profitiert bereits von digitaler Transformation

Besonders stark können der Maschinen- und Anlagenbau, die Elektrotechnik und die chemische Industrie von der Digitalen Transformation profitieren. Dies sagt die Studie „Industrie 4.0 – Volkswirtschaftliches Potenzial für Deutschland“ des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO aus. Im Rahmen des IT-Gipfels ist die Studie im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM entstanden.

„Industrie 4.0 hat das Zeug dazu, unsere industrielle Wertschöpfung so zu revolutionieren wie das Internet die Wissensarbeit“, sagt Prof. Wilhelm Bauer vom Fraunhofer IAO. Die vierte industrielle Revolution soll künftig auslösen, dass Maschinen und Produkte miteinander kommunizieren und Prozesse abstimmen können, ohne dass Menschen oder Computer eine koordinierende Funktion übernehmen müssen.

Die Zukunft ist heute

Unter dem Leitthema "Integrated Industry – next steps" wurden auf der diesjährigen Industrieschau in Hannover Lösungen und Best Practices für die intelligente Fabrik von morgen vorgestellt. Von einem drahtlosen Sensor-Managementsystem, das Förderbänder per Smartphone steuert, über die Steuerung eines Wasserwerks mittels automatischer Zustandserkennung bis hin zur automatischen Produktion von Klemmleisten: Mehr als 5000 Aussteller tüfteln bereits an smarten Lösungen.

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