01.04.2015

Laut dem erstmals erhobenen „Deutschen Industrie 4.0 Index“ werden sich die Entwicklungsprozesse in den kommenden Jahren spürbar verändern. Insbesondere der Bereich Forschung und Entwicklung gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung.

Anschauliches Beispiel der Industrie 4.0: Die Interaktive CeBIT Installation ROBOCHOP – Bild: Matthias Ziegler

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und der damit einhergehenden Revolution der klassischen Industrie, werden sich die Entwicklungzyklen drastisch verkürzen. Davon sind 67 Prozent der deutschen Unternehmen überzeugt. Dreiviertel der Befragten gehen zudem davon aus, dass zukünftig sowohl Zulieferer als auch Kunden stärker in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte mit einbezogen werden.

„Neben der digitalen Fabrik wird auch die Produktentwicklung immer digitaler. Klassische CAD-Daten werden überflüssig, denn künftig wird es nur ein Modell geben, welches der Konstruktion, Simulation und virtuellen Versuchsdurchführung als Grundlage dient“, bestätigt Johann Soder, Geschäftsführer Technik beim Getriebehersteller SEW-Eurodrive.

Die Studie wurde im Auftrag der Unternehmensberatung Staufen durchgeführt. Insgesamt wurden 140 Industrieunternehmen in Deutschland befragt.

(Quelle: elektronikpraxis.vogel.de)