04.09.2017

Für Nutzer wird es immer schwieriger zu unterscheiden, ob Instagram-Inhalte aus persönlichen Gründen veröffentlicht wurden oder ob sich dahinter eine bezahlte Kooperation verbirgt. Mit Hilfe der Branded Content Tools soll die Plattform transparenter und authentischer werden.

Kennzeichnung von Kooperation und Werbung

Wer also ein Produkt präsentiert, dass er im Rahmen einer Kooperation vorstellt und Geld für den Post erhält, soll dies mit einem Hinweise kennzeichnen. Abhilfe schafft zukünftig das Branded Content Tool. Unter den Einstellungen findet sich nun die Auswahl “Tag Business Partner”. Dort können Influencer ihre Kooperationsunternehmen auswählen und verlinken. So wird auf den ersten Blick sichtbar, dass es sich hierbei um eine bezahlte Partnerschaft handelt. Auch innerhalb der Instagram-Stories kann das Tool genutzt werden. 

Performance im Blick behalten

Das zweite Tool ermöglicht den Kooperationsunternehmen Einsicht in die Statistiken der Kampagnenbeiträge von Publishern und Influencern. So erhält das markierte Unternehmen Zugriff auf die Reichweite und Interaktionszahlen und kann im Falle einer nicht abgestimmten Verlinkung die Markierung löschen. Dies sorgt für mehr Transparenz innerhalb der Community und gegenüber den Kooperationspartnern.

Fazit

Das Branded Content Tool ermöglicht es, bezahlten von privaten Content zu unterscheiden. Somit ist ein richtiger Schritt in die Richtung Kennzeichnungspflicht getan. Durch eine konsequente Umsetzung wird die Transparenz im Netzwerk erhöht und steigert die Authentizität der Instagram-Influencer. Vorerst können allerdings nur verifizierten Instagram-Accounts das Branded Content Tool aktiv nutzen.