20.12.2018

Stories sind derzeit das angesagteste Feature auf Social Media. Unternehmen können ihre Geschichten und Botschaften mithilfe von Bildern und Videos erzählen. Stories sind so beliebt, weil sie authentische Einblicke in das Leben von Privatpersonen, Influencern und Marken bieten. Die Stories sind dabei in einer Leiste oberhalb der Standard-Post aufrufbar. 40 Prozent aller Stories sind dabei Videos. 

Instagram hat relativ schnell Business-Funktionen eingebaut, darunter Links, Hashtags und Standortangaben. Anzeigen lassen jedoch noch viele weitere Möglichkeiten entstehen. Marken, die ihre Kunden mobil erreichen wollen, finden Targeting- und Tracking-Optionen bei den Instagram Story Ads. Werbeanzeigen lassen sich über einen Instagram Business-Account buchen. Bei den Instagram Story Ads gibt die Plattform Marken die Option, Vollbildwerbung in der App zu spielen. So können sie für einen Moment die volle Aufmerksamkeit der Nutzer erhalten. Story Ads können dabei maximal drei Inhalte ausspielen. Mehr als 70 Prozent der organischen Stories werden von den Usern vollständig angesehen. 

Wie ist das Marketing-Ziel?

Wer Ads auf Instagram bucht, wird zunächst nach dem Marketing-Ziel gefragt. Ads lassen sich stetig optimieren – im Hinblick auf Traffic, Interaktionen oder Video-Views. Möchte man Instagrams Mutterkonzern Facebook Glauben schenken, dann sind circa 40 Prozent der Probanden einer Studie stärker an einer Marke oder einem Produkt interessiert, nachdem sie passende Instagram Stories dazu gesehen haben. Beispielsweise lassen sich über die Shopping-Funktion Artikel verlinken oder direkt vertreiben. Um dies abzudecken, wird ein Produktkatalog im Facebook Business Manager angelegt. Die Zielgruppe auf Instagram kann genauso ausgewählt werden, wie bei Facebook. Im Facebook Business Manager kann nach Demografie oder Interessen bestimmt werden. Dies allein reicht jedoch nicht – die Inhalte müssen aufmerksamkeitsstark und, fesselnd sein und so die Nutzer binden. Hochwertige Inhalte über Story Ads zu streuen rentiert sich, denn 50 Prozent aller Stories werden schneller gesehen als im Feed. 

Dies sollten Marken bei ihren Story Ads beachten

Vertikales Vollbildformat: Story  Ads sollten im vertikalen Vollbildformat angelegt werden. Wer vertikal denkt, ebnet den Weg, für eine authentische, positive Wahrnehmung der Werbeinhalte. In wenigen Sekunden überzeugen: Unternehmen haben nur wenige Sekunden Zeit, um das Interesse des Betrachters zu wecken. Die Hauptinfo sollte daher direkt zu Beginn da sein. Lange Spannung erzeugen macht in diesem Format keinen Sinn.
Videos abspielen: Videos sind auf Instagram ein beliebtes Format. User sind auch in Stories auf Videos eingestellt und konsumieren diese gerne. Videos performen zudem ziemlich hoch. Gerne kann auch ein Call-to-Action verwendet werden. Mit einem Aufruf werden Videos neun Mal häufiger geklickt als Bilder. 
Lieber authentisch als perfekt: Stories sollten authentisch gedreht sein - nicht alles muss perfekt sein. Dies kann schnell unecht wirken und bei der Zielgruppe zu Abfall beim Image kommen. Mit den Schriften, GIFs und Stickern werden die Stories noch formattauglicher. 

Die beliebte Eismanufaktur Ben and Jerry`s featured über die Story Ads beispielsweise neue Eissorten. Nutzer können sich so über die neuen Sorten freuen und warten bis sie im Geschäft erhältlich sind. So werden Kampagnen bis an den Point of Sale verlängert. 

Story Ads eignen sich für zahlreiche Markengeschichten, Kampagnen und Ziele. Zudem sind Stories unterhaltsam und binden Instagrammer durch eine stringente Storyline. Der Tod jeder Story Ad ist Langeweile oder irrelevante Inhalte. Unsere Social Media-Experten beraten Sie gerne und erstellen für Ihre Marke einzigartige Stories. Sprechen Sie uns gerne an.