28.01.2015

Konferenzen und Fachbücher zum Thema “Content Marketing” sprießen seit Jahren aus dem Boden und beschleunigen das neue Berufsbild des Content Managers. Das ist nicht verwunderlich, denn Content Marketing ist der neue Kern der Unternehmenskommunikation.

Content-Marketing

 

Content Marketing” dominiert bereits seit einigen Jahren die Marketing und PR-Abteilungen in zahlreichen Unternehmen. Dies spiegeln zum Beispiel die Such-Charts bei Google wieder. Content Marketing wird längst viel häufiger gesucht als Social Media Marketing, dies zeigt auch Content Strategist Mirko Lange für das Magazin Acquisa bereits in einem Beitrag. "Die Frage ist: Können „Content“ und „Content Marketing“ die Erwartungen erfüllen, die alle in „Social Media“ gesetzt hatten, die aber bisher bitter enttäuscht sind?", gibt Lange zu bedenken. 

Löst Content Social Media ab?

Ist Content also das neue Social Media? Ganz so einfach ist die Formel sicher nicht, dennoch haben Unternehmen und Marken hohe Erwartungen an das Content Marketing und erhoffen sich durch gezielte Inhalte eine hohe Reichweite.

Fakt ist: Vor allem bei Facebook haben Firmen-Pages mit starken Reichweiten-Verlusten zu kämpfen. Unternehmens-Postings werden oftmals herabgestuft, die nicht geponsert werden. "Die neue Realität ist: Wer keinen guten Content hat, der muss zahlen. Und das ist nicht nur bei Facebook so", erläutert Mirko Lange.

Wer nun also seine Fans vollumfassend erreichen möchte, muss Budget in die Hand nehmen und dieses intelligent verteilen. Klammern Sie sich dabei nicht an Facebook, nur weil es der bekannteste Kanal ist. Analysieren Sie vorab, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält und platzieren Sie sich dort als Markenbotschafter. Dies kann auf Twitter, Pinterest oder Facebook sein.

Wechsel zwischen den Plattformen

Plattformen können von den Nutzern ständig gewechselt werden – die Auswahl ist groß und permanent entstehen neue Netzwerke oder alte Kanäle haben bei der Nutzergruppe ausgedient. Unternehmen müssen daher auf crossmediale Kommunikation setzen, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Die Kanäle fungieren dabei als Übermittler des Contents. Im Zentrum steht die Story, welche die Relevanz für die Kunden definiert. Wo Sie diese Story verbreiten, ist nicht der Hauptfaktor, sondern wie Sie Ihre Inhalte verpacken. Das Ziel einer jeden Content Marketing Strategie sollte es sein, dass die Inhalte bei der Zielgruppe ankommen – unabhängig vom Kanal.

Die Botschaft als Einheit

Eine Prämisse des Content Marketings lautet: Verbreite eine einheitliche Botschaft. Für Nutzer ist es verwirrend, wenn sie im Newsletter auf einen Link klicken, der sie zu einer Landingpage führt, auf der ganz andere Aussagen und Inhalte zu finden sind. Wichtig ist, dass sie Content wie aus einem Guss erstellen, der sich auf den jeweiligen Kanälen ergänzt bzw. einheitlich aufeinander aufbaut. Die Themen formen die Stories. Mögliche Komponenten, die die Geschichte lebhaft machen sind u.a. Elemente aus: Unterhaltung, Infotainment und Services.

Machen Sie sich zudem klar, ob Sie über sich oder den Markt sprechen wollen. Steht das Thema, geht es an die Vergabe der Protagonisten, denn erst diese verleihen der Story ein Gesicht. Wenn Sie eine Liebesgeschichte erzählen, brauchen Sie z.B. schon zwei Protagonisten. Sympathie und authentische Charaktere sind dabei das A und O im Storytelling. Die Inszenierung beginnt bei gleichbleibenden Protagonisten auf den Kanälen. Die Botschaft verändert sich nicht, nur das Format. Spielen Sie mit den verschiedenen Netzwerken und ihren Möglichkeiten. Lassen Sie Bilderwelten auf Pinterest entstehen oder posten Sie jeden Tag einen Erzählstrang mehr auf Facebook. Wir werden sehr gerne Multiplikator Ihrer Geschichten. Sprechen Sie uns gerne an! 

(Quelle: www.talkabout.de)