14.05.2018

Eine der ersten Fragen sollte sein: was sind eigentlich IT-Kosten? Eine genaue Definition hilft bei den Einsparungen, weil viele Kostenpositionen gar nicht originär in die IT-Abteilung sondern in die einzelnen Fachabteilungen gehören. Außerdem ist nur auf Basis einer möglichst präzisen Kostendefinition die Messung von Verbesserungen möglich. 

Vergleich verschiedener Units und Geschäftsbereiche

Der Vergleich von IT-Kosten verschiedener Geschäftsbereiche ist sinnvoll, wenn diese sich relativ ähnlich sind. So werden Einsparpotentiale durch gute Prozesse oder innovative Maßnahmen und Tools sichtbar. Dieser Ansatz eines Best Practice Sharings kann helfen, Leuchtturm-Projekte zu schaffen und verbessert Kommunikation und Kooperation zwischen einzelnen Geschäftsbereichen.

Differenzieren Sie zwischen Investitionen und Kosten

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen IT-Investitionen (normalerweise in Form von IT-Projekten oder -Programmen) und laufenden IT-Kosten (z. B. Betriebs- und Wartungskosten für IT-Systeme). Ansonsten besteht die Gefahr, dass wichtige Innovations- und Investitionsprojekte dem allgemeinen Kostensenkungsdruck zum Opfer fallen.

Integration der Fachverantwortlichen 

Beziehen Sie die verantwortlichen IT-Manager in die Planung und Umsetzung des IT-Kostensenkungsprogramms ein. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Verantwortlichen an einem Strang ziehen und auch ihre jeweiligen Mitarbeiter kommunikativ einbinden. 

Den Gürtel nicht zu eng schnallen

Schlussendlich sollte bei den Einsparungen nicht übertrieben werden, denn IT und IT-Sicherheit können große Hebel für Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit von Geschäftsbereiche und des gesamten Unternehmens sein.