30.10.2017

Augmented Reality, kurz AR, ist nicht zu verwechseln mit Virtual Reality. Bei AR findet keine Integration des Anwenders in eine virtuelle Umgebung statt. Visuelle Objekte werden in die Ansicht des Nutzers integriert. Dazu wird ein Endgerät benötigt, welches die reale Umgebung anzeigt. Zusätzlich können noch Computergrafiken eingebaut werden. Ob interaktive Bauanleitungen oder Entfernungen zum Tor: Augmented Reality kann vielfältig eingesetzt werden. Augmented Reality erweitert die Darstellung der Realität. Diese wird auf einem Display oder auf einer AR-Brille angezeigt. Anwender können mit Figuren oder anderen Objekten interagieren, die Bestandteil der echten Umgebung sind.

Einsatzszenarien für Unternehmen

  • Über AR-Brillen können Informationen für Produktionsmitarbeiter eingeblendet werden, wenn diese sie benötigen.
  • Monteure können sich Arbeitsschritte direkt in das Sichtfeld einblenden lassen. 
  • Mediziner bekommen die Gelegenheit Objekte wie Organe überlagernd einzublenden. Dies kann bei Operationen hilfreich sein.
  • Museen und kulturelle Einrichtungen können interaktive Führungen anbieten.
  • Möbelhäuser kombinieren ihre Kataloge mit einer AR-App, über die man Wohnungen virtuell einrichten kann.

Immer mehr Unternehmen setzen Augmented Reality ein. Produkte müssen auf die Technologie abgestimmt sein. Vor allem die Spiele- und Unterhaltungsindustrie profitiert von Augmented Reality.