26.11.2018

Bis 2030 werden rund 70 Prozent der Unternehmen KI implementieren, so eine Studie der Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey. Was zählt ist: KI darf nicht als reines IT-Thema angesehen werden, sondern muss in der gesamten Unternehmenstätigkeit Beachtung finden. Die Facetten von Künstlicher Intelligenz (KI) sind dabei sehr vielfältig.

Technische Trends: Software- und Hardware-Schnittstellen
Tech-Giganten wie Google, Microsoft und Amazon bieten zunehmend sogenannte Software-Toolkits mit KI-Funktionen an. So lagern andere Unternehmen die Berechnungen an die Tech-Riesen aus. Parallel zur Nutzung von Software-Toolkits werden zunehmend auch Hardware-Toolkits entwickelt, wie beispielsweise Sensoren. Diese können einzelne Bauteile oder Produkte identifizieren.

Methodische Trends: Gedächtnis und menschliches Lernen 
KI wird nicht mehr nur auf die Erkennung von Mustern mit Massendaten trainiert, sondern nach dem "warum" fragen. Indem die KI Schlüsse ziehen kann, wird sie noch sicherere Vorhersagen treffen. Zudem werden Netzwerke mit Hilfe sogenannter Long-Term Short-Term Memory (LSTM) eine Art Gedächtnis entwickeln, um auf bereits Erlerntes zurückgreifen zu können. 

Business Trends: Personalisierung und Automatisierung
Um Kunden immer individueller anzusprechen, werden auf Basis von Datensätzen Prognose-Ergebnisse automatisiert angewendet. So werden menschliche Entscheider bei Produktempfehlung oder dynamischen Pricing immer häufiger unterstützt.

Gesellschaftliche Trends: KI-Gesetze
Die größte Herausforderung bleibt bei allen Trends nicht die Grundlagenforschung, sondern ihr Transfer in die Praxis. Gerade bei konkreten KI-Gesetzen gibt es noch Bedarf, um KI-Entscheidungen zu überprüfen oder ethische Grenzbereiche auszuloten.