15.01.2016

Unternehmen scheinen sich einig zu sein, dass Kollaboration zwischen Spezialisten fachübergreifend wichtig ist, um Projekte erfolgreich umzusetzen. Die Realität sieht leider oftmals gänzlich anders aus. Verschiedene Mitarbeiter und Abteilungen konzentrieren sich auf ihre Aufgaben und Ziele innerhalb des Projektes, ohne das übergeordnete unternehmerische Ziel zu sehen. Um kollaborativ zu arbeiten, benötigt es mehr, als alle Projektbeteiligten an einen Tisch zu bringen, Informationen auszutauschen und zu kooperieren. Doch was ist nun genau der Unterschied zwischen Kooperation und Kollaboration?

Das versteht man unter Kooperation

Bei der Kooperation arbeiten einzelne Personen oder Teams an unterschiedlichen Teilaufgaben des Endergebnisses. Das bedeutet, dass die jeweiligen Mitarbeiter oder Gruppen nicht an der Produktion aller Ergebnisse eines Projektes beteiligt sind. Die Bearbeitung erfolgt parallel.

Das bedeutet Kollaboration

Bei der Kollaboration arbeiten Personen oder Teams parallel gemeinsam an einem Teil des Endergebnisses. Der Unterschied zur Kooperation: Ein einzelner Mitarbeiter oder ein Team sind in die Produktion aller Ergebnisse eines Projektes involviert. Eine Kollaboration erfolgt dabei sequentiell, d.h. fortlaufend.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor:

Eine große Versicherungsgesellschaft entwickelt eine Produktreihe, um einzigartige Kundenerlebnisse zu schaffen. Doch als die Produkte ausgerollt wurden, wurde deutlich, dass die Produktentwicklung und das Marketing-Team nicht nah genug mit der IT- und dem Kundenservice-Team zusammengearbeitet haben. Diese Teams waren über die allgemeine Produktentwicklungsstrategie informiert, aber nicht in die detaillierte Planung des Roll Outs involviert. Das hat unter anderem dazu geführt, dass die Call Center nicht auf die Fragen der Kunden vorbereitet waren.

Um dies zu vermeiden und eine wahre Kollaboration in Ihrem Unternehmen anzustoßen, sollten Sie folgende Schritte beachten:

  • Beantworten Sie sich zunächst folgende Fragen: Welche Verantwortlichkeiten bestehen innerhalb Ihres Teams? Was benötigen Sie von anderen Teams im Zuge der Organisation?
  • Skizzieren Sie den Projektablauf, die einzelnen Phasen und die benötigte Zeit.    
  • Sprechen Sie die Ressourcen und Möglichkeiten ab und treten in den Dialog mit allen Projektbeteiligten.
  • Erstellen Sie danach einen Termin und laden alle benötigten Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen dazu ein. Hier sollten Verantwortlichkeiten des kollaborativen Projekts festgelegt werden.
  • Hierbei können ideal die Kollaborations-Tools von Google genutzt werden: Mit Google Apps for Work werden Ideen und Inhalte schneller getauscht, entwickelt und umgesetzt, indem parallel an einem einzigen Dokument gearbeitet wird.

Mit Google Apps for Work starten Sie kollaborativ durch

Mit Google Apps for Work werden Ideen und Inhalte schneller getauscht, entwickelt und umgesetzt, indem ortsunabhängig und parallel an einem einzigen Dokument gearbeitet wird.

Die Google Tools erleichtern es Unternehmen produktiv zusammenzuarbeiten: Sie haben mehr Zeit für Kreativität und neue Impulse. Nach dem Prinzip “One Document of truth” sind alle Mitarbeiter, Kollegen und Geschäftspartner stets auf dem aktuellsten Stand. Unbequemes Versenden von Dokumenten als Attachment oder das Überschreiben von vorherigen Versionen entfällt.

Google Apps for Work im Überblick

  • Gmail für Unternehmen
  • Google Kalender
  • Google Drive
  • Google Vault
  • Google Sites
  • Hangouts

Arbeiten Sie nicht nur effizienter, sondern wirklich kollaborativ mit den Tools von Google. Sie wünschen eine Beratung? Dann kontaktieren Sie uns gerne hier.

(Quelle: Harvard Business Review)