02.05.2018

Es handelt sich bei dem Szenario daher um ein Paradebeispiel für die Anwendung von künstlicher Intelligenz. In diesem Feld bewegt sich das Startup Ada mit der gleichnamigen App, Nutzer können hier ihre Symptome eingeben, erhalten erste mögliche Diagnosen und die Empfehlungen für einen Arztbesuch. So sind die Hoffnungen auf künstliche Intelligenz (KI) und die entsprechenden Verbesserungspotentiale im Gesundheitssektor noch höher als in anderen Wirtschaftsbereichen. Neben der Erkennung von Krankheiten gehört zu den Potentialen von KI auch die Verbesserung von Medikamenten-Entwicklung oder die Abstimmung vom Therapien auf Patienten. 

Bild- und Mustererkennung als erste Anwendungen

Auch im diesem Bereich gibt es spektakuläre Erfolge. So hat Google ein neuronales Netz trainiert, das Hautkrebs so zuverlässig erkennen soll wie jahrelang aufwändig ausgebildete Dermatologen. Die Vision: Jeder soll mit dem Smartphone auf der eigenen Haut erkennen, ob ein Muttermal gefährlich werden kann. Ein weiteres neuronales Netz soll anhand eines Netzhautbilds das Risiko von Herzerkrankungen vorhersagen. Auch bei der Erkennung von radiologischen Bildern und Mustern gibt es bereits große Fortschritte.