22.03.2018

Der digitale OP ist bereits Realität. Zu den Vorreitern zählt die Münchner Brainlab AG. Im digitalen OP kontrollieren Krankenschwestern nicht mehr per “Laufzettel”. Die Vitaldaten des Patienten werden virtuell aufgenommen; Patienten checken digital im OP ein. Eine elektronische Checkliste deckt alles ab. Die Digitalisierung reicht von der Planung bis hin zur Durchführung der OP. Mixed-Reality-Bildinformationen helfen bei mikroskop-gesteuerten Eingriffen. Kameras nehmen zudem die OP auf; Ärzte können das Videobild streamen. Dies kommt vor allem Studenten zugute. Machine Learning wertet die OP aus, damit noch bessere Eingriffsverfahren entwickelt werden können.

Der OP als IT-Projekt

Die Aufrüstung der IT dauert ca. 2-3 Jahre. Der digitale OP muss an die Krankenhaus-IT angeschlossen sein. Rechner müssen 100 Meter vom OP entfernt installiert werden, um Wechselwirkungen auszuschließen. Kabel können nur aus Glasfasern bestehen, da MRT mit ihren Magnettfeldern klassische Kabel stören können.

Künstliche Intelligenz erobert den OP-Saal. Ob aktuellste Software oder 3D-Abbildungen: Unser Innovation Lab berät Sie gerne.