05.02.2018

Das Marktforschungsinstitut Forrester berichtet in einer aktuellen Untersuchung von wachsenden Investitionen in künstliche Intelligenz (KI). Der Anteil der Firmen, die in diese Technologie investieren, ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr von 40 auf 51 Prozent gestiegen. Deutlich wird in der Studie auch, dass 55 Prozent der untersuchten Unternehmen bislang keine messbaren wirtschaftlichen Vorteile aus den den KI-Projekten ziehen können, was aufgrund des frühen Entwicklungsstadium nicht überraschen dürfte.

In den meisten Fällen wird KI zur Verbesserung von Data Analytics eingesetzt. Interessant auch, dass viele der befragten Unternehmen mit der Technologie explizit die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine verbessern wollen. Wichtig ist jedenfalls die gründliche Planung, Umsetzung und Überwachung der Initiativen, um messbare positive Resultate zu erhalten. 

Trend zu Sprachschnittstellen und Decision Management

Für kommende Umsetzungen ist mit einer stärkeren Fokussierung auf Sprachschnittstellen zu rechnen. Auch wenn der Bedienungskomfort dadurch stark gesteigert wird, sollte niemals die konstante Qualität der zugrunde liegenden Daten vernachlässigt werden.

Ein wichtiger Trend ist das Decision Management: In 20 Prozent der befragten Unternehmen soll KI zukünftig selbständig Entscheidungen treffen und Echtzeitempfehlungen geben. Solche Systeme können beispielsweise vorschlagen, was einem Kunden angeboten wird oder welche Konditionen ein Lieferant erhält.

Besonders performant ist KI durch die Mechaniken Deep Learning und Machine Learning bei unstrukturierten Daten, die einerseits hohes Trainingspotenzial bieten und andererseits viele bis dato versteckte Informationen und Zusammenhänge enthalten.