12.06.2015

Ob ein reibungsloser Versand oder vielfältige Zahlungsmöglichkeiten: Kunden stellen hohe Erwartungen an Online-Shops. Dennoch treten bei fast der Hälfte der Bestellungen Fehler auf. Eine neue Studie zeigt, worauf Betreiber achten müssen.

eCommerce

Die Anforderungen der Kunden an eCommerce-Händler sind deutlich gestiegen. Große Shops wie Amazon oder Zalando bieten Kunden viele Servicedienstleistungen, die von kleineren Händlern ebenfalls oft implizit erwartet werden. Der aktuelle JDA Customer Pulse Report hat untersucht, wo die Pain-Points liegen und was Online-Händler beachten sollten.

Die zentralen Hürden

Die größte Hürde ist häufig zu spät gelieferte Ware. 48 Prozent der Befragten erhielt in den letzten 12 Monaten die bestellten Waren signifikant später als angegeben. Ein Viertel gab an, dass die Bestellung teilweise beschädigt ankam. Bei 17 Prozent waren es sogar die falschen Artikel. Die Konsequenzen für Händler sind dabei gravierend. Zwei Drittel (65 Prozent) wechseln den Anbieter beim nächsten Einkauf, nur 23 Prozent waren bereit noch einmal im Shop zu bestellen.

Für die Studie wurden mehr als 2.000 Verbraucher zwischen 16 und 64 Jahren befragt.

(Quelle: haufe.de)