03.06.2014

Der Schlüssel zum Erfolg lautet heute Digital Business Transformation. Um das eigene Unternehmen in der digitalen Welt erfolgreich zu machen, braucht es ein funktionierendes Change-Management. Längst stellt sich für das Management von Unternehmen nicht mehr die Frage nach dem Ob sondern mehr nach dem Wie wenn es um digitale Change-Prozesse geht. Unser Leitfaden zeigt, wie der digitale Wandel gelingt.

Mit ein paar digitalen Funktionen hier und einigen Facebook-Posts dort ist es nicht mehr getan. Ein grundlegendes Umdenken ist erforderlich, um den Digital Change auch im eigenen Unternehmen zu verankern. “Lead, don’t follow” lautet die Devise und um dies zu ermöglichen, müssen neue Technologien implementiert und alte Prozesse über Bord geworfen werden.

 

Individuelle Crossmedia-Strategie finden

In beinahe jeder Branche ist bereits eine digitale Transformation in Gang. Für Unternehmen heißt es diese nicht nur zu erkennen, sondern sie auch aktiv mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Insbesondere Crossmedia-Strategien werden entscheidend, um sich von der Masse abzuheben und seine Zielgruppe optimal zu erreichen. Möglichst viele Kanäle miteinander verbinden – das ist nur bedingt das Ziel von Crossmedia. Vielmehr bedeutet es, die richtigen Touchpoints zu verzahnen. Immer mehr Marken und Unternehmen erkennen, dass das reine Kanaldenken ein Auslaufmodell ist. Der Dialog mit der Zielgruppe wird über verschiedene Touchpoints gesucht, die die Lebenswelt der Kunden wiederspiegeln.

 

Mobile Advertising ist die Zukunft

Mobile Advertising ermöglicht beispielsweise eine möglichst passgenaue Ansprache der Rezipienten in ihrer jeweiligen Nutzungssituation. Deshalb wird die Entwicklung im Bereich mobile Ads in Richtung nutzerorientierte Konzepte und Native Advertising gehen. Auch die Einbindung von Videos wird in nächster Zeit stark zunehmen. Marketingverantwortliche sollten In-Video-Ads als relevante Werbeform in Betracht ziehen und sich überlegen, wie man die immer größer werdende Zielgruppe am besten abfängt. Die Produktion von Video-Formaten kann einen Boom für Ihr Unternehmens-Marketing bringen. Mit diesen Tipps gelingt der digitale Erfolg:

Tipp 1: Neue Prozesse schaffen

Prozessoptimierung war schon immer ein wichtiges Feld für CEOs. Doch nicht immer reicht es aus, Prozesse einfach nur zu optimieren. Im digitalen Zeitalter greift eine schlichte Anpassung bestehender Prozesse meist zu kurz. Die reine Digitalisierung analoger Vorgänge ist kein funktionierendes Konzept. Überdenken Sie Ihr Geschäftsmodell und fragen Sie sich, was Ihre Zielgruppe von heute wirklich erwartet.

 

Tipp 2: Dienstleistungen hinterfragen

Gänzlich neue und digitale Geschäftsmodelle haben bereits manchen traditionellen Dienstleister alt aussehen lassen. Wer den Anschluss verliert, hat bereits verloren. Junge Startups verdrängen alteingesessene Konzerne in nur wenigen Monaten oder Jahren. Der rasante digitale Wandel ist ein wichtiger Grund, um seine eigenen Produkte und Dienstleistungen zu hinterfragen und neu auszurichten. Ist Ihr Service noch zeitgemäß? Lohnt sich möglicherweise eine App? Fange ich meine User auf den sozialen Kanälen optimal ab? All diese Fragen können Ihr Produkt-Portfolio nachhaltig verbessern.

 

Tipp 3: Neue Technologien zulassen

Die digitale Konkurrenz schläft nicht: Nutzen Sie neue Technologien und gehen Sie unbekannte Wege, um die Transformation in Ihrem Unternehmen zu ermöglichen. Neue Technologien helfen dabei, Entwicklungen zu beschleunigen und Kosten zu senken. Wer auf die falschen Techniken setzt wird schnell vom Leader zum Follower.

Erkennen Sie neue Trends und überdenken Sie in agilen Prozessen, ob diese auch für Ihr Unternehmen sinnvoll sein können. So kann der Einsatz von HTML5 beispielsweise viele Vorteile für die digitale Transformation bringen. Der Wunsch nach mehr Multimedia-Inhalten im Netz ist unweigerlich mit dem Erfolgszug von HTML5 verknüpft. Mobile Endgeräte, der Einsatz von Augmented Reality oder das Internet der Dinge sollten Einzug in die digitale Unternehmensstrategie erhalten.

 

Tipp 4: Hierarchien aufbrechen

Digital Business Transformation ist in erster Linie Aufgabe des Top-Managements, dennoch ist es wichtig, Offenheit im Unternehmen zu leben. Im digitalen Zeitalter sind klassische Hierarchien oftmals Schall und Rauch. Google, Facebook und Co. machen es vor: Wer Ahnung hat, gewinnt. Oftmals weiß der IT-Praktikant über Themen wie Cloud-Computing, Big Data-Analyse oder Social Media-Accounts besser Bescheid als der CEO. Nutzen Sie dieses Wissen und geben Sie Digital Natives das Vertrauen, das sie verdienen.

 

Tipp 5: Von Startups lernen

Etablierte Unternehmen haben seit Jahrzehnten und oftmals länger großen Erfolg mit ihrem Geschäftsmodell. Sie sind Experte auf ihrem Gebiet und haben stets die Kundenwünsche erfüllt. Wer Glück hat, schafft dies auch in Zukunft mit seinem bestehenden Business-Modell, doch das werden nur die Wenigsten sein.

Der Versandhauskatalog hat den Siegeszug der Massenmode ermöglicht. Heute hat dies fast gänzlich der Online-Shop übernommen. Identifizieren Sie Auslaufmodelle in ihrem Geschäftskonzept und ersetzen Sie diese mit zukunftsträchtigen Technologien und Strategien. Orientieren Sie sich dafür an der Arbeitsweise von Startups. Hier werden täglich Vorgehensweisen und Ideen in Frage gestellt und bei Bedarf agil und spontan durch bessere Ideen ersetzt. Halten Sie nicht an alten Verhaltensstrukturen fest, sondern lassen Sie neue Verfahren zu.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=49z6x4O9pWk

 

iBeacons für den Digital Change am PoS

iBeacons sind der Gamechanger für den stationären Handel und lassen eine neue Ära für den stationären Handel erahnen. Über kleine Funksender im Ladengeschäft können Informationen auch ohne Internetverbindung an Smartphones von Kunden geschickt werden.

Ein Beacon, zu deutsch Leuchtfeuer, ist ein kleiner batteriebetriebener Funksender, der über Bluetooth Low Energy (BLE) Funksignale aussendet und so mit Geräten in unmittelbarer Nähe kommunizieren kann. Durch standortbasierte werbliche Ansprache mit dem sogenannten Proximity Marketing werden Kunden aktiv in das Geschäft gelenkt. Die Möglichkeiten sind unendlich: Bars können mithilfe von Beacons z.B. Rabatte auf bestimmte Drinks geben und Modegeschäfte können individuelle Angebote schicken. Kunden, die öfter den gleichen Laden besuchen erhalten beispielsweise ein kleines Geschenk oder einen Gutschein.

 

Fazit

Die Digitalisierung ist bereits vom Good to have zum Must have geworden. Vergeuden Sie nicht ungenutzte Chancen und lassen Sie sich jetzt beraten, wo auch in Ihrem Unternehmen noch digitales Potenzial steckt. Wir beraten Sie gern.